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SOZIALES ENGAGEMENT

Logo Suppenküche Team Suppenküche

Wenn wir aufmerksam durch unser Land, unsere Stadt, unseren Kiez gehen, dann sehen wir viel Schönes. Und vieles, was sich verbessert. Gerade in unserer Stadt Berlin schlägt der Puls der Zeit. 
Aber nicht alle sind in der Lage, Schritt zu halten. Und so sehen unsere wachen Augen auch immer mehr Menschen in der Grauzone zwischen Obdachlosigkeit und bürgerlicher Existenz. Menschen, denen es aus ganz unterschiedlichen Gründen schwerfällt, die Anforderungen des täglichen Lebens zu meistern. Schicksalsschläge, Krankheit, Arbeitslosigkeit sind nur einige Ursachen, die zu Armut führen können. 

Deutschland ist nicht nur ein schönes, sondern auch ein reiches Land. Umso mehr tut es weh, wenn Mitmenschen unverschuldet zu Obdachlosen werden. Hier ist unser aller Hilfe notwendig. 

Und deshalb sehen wir es als unsere Pflicht an, diesen Menschen nach Kräften zu helfen. Mit der Suppenküche Franziskanerkloster Pankow in der Wollankstraße 18 haben wir eine Einrichtung gefunden, die wir von ganzem Herzen bei ihrer segensreichen Arbeit unterstützen.

Hier kümmert man sich seit vielen Jahren um hilfsbedürftige Mitmenschen in Berlin. Und das nicht nur durch die Ausgabe warmer Mahlzeiten, wie Sie den Informationen auf dieser Seite entnehmen können.
Nach dem Lesen dieser Seite und vielleicht auch einem Besuch in der Suppenküche werden Sie überzeugt sein, dass tätige Hilfe, sei es nun durch Kleider-, Sach- oder Geldspenden, hier den rechten Ort und die richtigen Empfänger findet. 

Suppenküche?  Für wen?

Die zunehmende Überforderung  der Sozialsysteme treibt Tausende von  Menschen in eine Grauzone zwischen Obdachlosigkeit und bürgerlicher Existenz. Neben Obdachlosen, die kein eigenes Zuhause mehr haben, finden sich deshalb immer mehr andere Menschen bei uns ein:

  •        alte Menschen mit minimalen Rentenansprüchen
  •       psychisch Belastete und Auffällige
  •       langzeitarbeitslose, alleinstehende Männer
  •      Alleinerziehende mit ihren Kindern
  •      Flüchtlinge

Für diese Menschen leistet die Suppenküche Franziskanerkloster Pankow vielmehr als nur die Versorgung mit warmen Mahlzeiten. Sie ist:

  •         Beratungsstelle
  •         Versorgungsinstanz
  •         Treffpunkt und ein Stück Heimat

Geschichte

Schwester Monika erlebte in der Nachwendezeit gerade im Ostteil von Berlin die existenziellen Nöte der Menschen. Inspiriert vom Heiligen Franziskus von Assisi, der möglichst konkret die Nöte der Menschen beantworten wollte, ergab sich schnell eine Zusammenarbeit mit den Franziskanerbrüdern in Pankow. Unter Trägerschaft des Klosters fing Sie an, regelmäßig ein Mittagessen zu kochen. Dieser Anfang gab dem ganzen Projekt auch seinen Namen: „Suppenküche Franziskanerkloster Pankow“!

Zuerst kamen 20 Leute, bald schon 50 und 100. Mittlerweile kommen bis zu 450 Personen täglich zum Mittagessen.

  •         „Habt ihr nicht auch etwas Warmes zum anziehen?"
  •         „Kann ich mich waschen bevor ich was sauberes anziehe?“
  •         „Ich versteh die Formulare nicht, könnt ihr mir helfen?“

Schnell erwuchsen neben der Küche weitere Aufgaben wie Kleiderkammer, Hygienestation und Sozialberatung.

Das wichtigste aber, neben all der existenziellen Hilfe, ist ein offenes Ohr und ein gutes Wort für die Menschen.

Was 1991 klein begann ist schnell zu einer Institution gewachsen. So wurden 2004 die alten Gebäude grundsaniert und eigens ein Neubau errichtet, der den Menschen, die zu uns kommen, ein Dach über dem Kopf bietet durch sein vorbildliches ökologisches Konzept viel Lob und Aufmerksamkeit findet.

Suppenküche

Bis zu 400 Essen bereitet unser Team täglich aus Sachspenden.

Die Küche gibt als konkrete Antwort auf die Notlage der Hilfesuchenden an sechs Tagen in der Woche warmes Essen aus.

  •         Geöffnet von Di. – So., jeweils von 8:00 bis 14:30 Uhr.
  •         Die Suppenküche hat an allen Feiertagen geöffnet!
  •         Pro Tag geben wir zwischen 220 bis 400 Essen aus.
  •         Im Monatsverlauf schwankt die Rate der Bedürftigkeit sehr stark, die Küche muss sehr flexibel reagieren.
  •         Vorrangig verarbeiten und verteilen wir Lebensmittel aus Sachspenden. Nach Bedarf müssen wir Lebensmittel zukaufen.
  •         Der Essenssaal bietet 160 Sitzplätze.
  •         Im Freien bieten wir weitere Sitzplätze an Tischen und Bänken.

Kleiderkammer

Die Kleiderkammer lebt von Sachspenden: Viele Mitbürger bringen ihre gut erhaltene alte Kleidung frisch gewaschen zur Kleiderkammer. Wir danken Ihnen!

Regen und Kälte sind ebenso bedrohlich wie Hunger.

In der Kleiderkammer können sich bedürftige Menschen deshalb zweimal in der Woche mit sauberer und witterungsentsprechender Kleidung versorgen.

Geöffnet:  Di. und Fr. von 8:30 bis 14:30 Uhr .  Wir versorgen Menschen mit sauberer, intakter Bekleidung:

  •         Oberbekleidung, Hosen, Wäsche, Unterwäsche
  •         Winterjacken, Mäntel, Mützen, 
  •         Schuhe, Handschuhe, Schlafsäcke, und vielem mehr.

Hygienestation

Bruder Johannes wäscht die „Socken“ für die Besucher und versorgt sie mit Shampoo, Rasierschaum, Handtuch, etc.

Saubere Kleidung nützt wenig, wenn sich der Mensch vorher nicht waschen kann. In der Hygienestation können sich die Besucher duschen und viele alltägliche Dinge für die Körperhygiene bekommen.

Geöffnet Di. und Fr. von 8:30 bis 14:30 Uhr.

Eine Gelegenheit zur Aufrechterhaltung einer menschenwürdigen Grundhygiene vor allem für Obdachlose:

  •         Duschen, Rasieren
  •         Wäsche wechseln, Wäsche waschen

 

Begegnungsstätte

Für viele Besucher ist das Materielle aber oft nur ein Aufhänger. Sie kommen,  um sich mit Anderen zu treffen, sich zu unterhalten und wieder am sozialen Leben teilzunehmen. So ist die Suppenküche für viele auch ein Kommunikationszentrum.

Sozialberatung

Sozialarbeiterin Petra Rothe vermittelt zwischen Menschen und Behörden. Sie hilft mit Rat und Tat wenn die Probleme über den Kopf wachsen.

Immer wieder bitten uns Besucher um Hilfe bei Problemen, die ihnen über den Kopf gewachsen sind.

In der Sozialberatung werden die Hilfesuchenden bei der Sichtung ihrer Probleme sozialarbeiterisch begleitet.

Geöffnet Di. und Fr. von 8:30 bis 14:30 Uhr.

Wir beraten und begleiten die Hilfesuchenden in allen sozialen  Angelegenheiten:

Telefongespräche, Schriftverkehr, postalische Erreichbarkeit,

  •         Wohnungsbeschaffung oder – erhalt.
  •         Angelegenheiten der Sozialverwaltung (Sozialhilfe, Mietbeihilfen, Kleidergeld, etc.)
  •         Behördengänge, Rechtsbeistand, Schuldnerberatung.

 

Wir freuen uns auf Ihren Kontakt

Suppenküche Franziskanerkloster Pankow

Wollankstraße 18, 13187 Berlin

Tel. 030-488 396-60

suppenkueche.berlin-pankow@franziskaner.de

www.franziskanerkloster-pankow.de

 

Leitung der Suppenküche: Bernd Backhaus

 

Wenn Sie uns helfen möchten:

Suppenküche Franziskanerkloster

Berliner Volksbank (BLZ 100 900 00)

Konto 1 277 556 002

IBAN: DE32100900001277556002

Ein Projekt der Deutschen Franziskanerprovinz

Pace e bene! Friede und  alles Gute!