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HIZ Berlin
Abteilung für Device-Therapie

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Ihren Herzschrittmacher / Defibrillator / Loop-Rekorder
zu Operation und Nachsorge

Informationsblatt
Informationsblatt für meine Patienten

Stimulation Nr. 16, 2014

Stimulation Nr. 16, 2014

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Seit vielen Jahren und mit stetig wachsendem Interesse nutzen Sie unsere Internet-Seite www.stimulation.de, um sich über Ihr Krankheitsbild und unser Zentrum zu informieren. Das freut uns sehr! Trotzdem ist es wieder einmal an der Zeit für eine neue Druck-Ausgabe der „STIMULATION - dem   Informationsblatt für meine Patienten“, denn es gibt viel Neues aus unserem Zentrum zu berichten! 

ÜBERNAHME DER PRAXIS VON HERRN DR. SEIFART

Schon seit weit über einem Jahrzehnt arbeiten wir eng, erfolgreich und sehr freundschaftlich mit der Praxis von Herrn Dr. Seifart zusammen. So konnten wir z.B. für viele unserer Patienten schnell und unbürokratisch einen Echotermin oder sogar die Übernahme der gesamten kardiologischen Betreuung bei Herrn Dr. Seifart vermitteln. Zum 01.01.2014 mündet diese Zusammenarbeit nun in eine gemeinsame Praxis. Mit der Übernahme werden die Kompetenzen beider hochspezialisierter Praxen gebündelt. Damit können wir unseren Herzschrittmacher- und ICD-Patienten, die keine kardiologische Betreuung haben, nun in unserem Zentrum die komplette kardiologische Diagnostik bieten. Allerdings – und das ist uns ganz wichtig – beschränkt sich das auf Patienten, die eine solche Betreuung noch nicht haben,  denn wir werden auch weiterhin sehr kollegial mit unseren Zuweisern umgehen und keinerlei Patientenabwerbung betreiben!

NEUE ÄRZTE/INNEN IM ZENTRUM

Um es gleich vorweg zu nehmen: Selbstverständlich arbeite ich auch als Ärztlicher Leiter unseres Zentrums weiterhin für Sie! Meine Hauptaufgabe wird wie bisher die eigenhändige Durchführung aller Operationen in unseren mittlerweile 7 OP-Standorten sein.  Auch die Aufklärung vor den Ops und die Sprechstunden zur Programmierung Ihrer Herzschrittmacher-und ICDs nach erfolgter OP führe ich selbstverständlich persönlich durch. Darüber hinaus stehe ich für alle Fragen und Probleme, die in den Herzschritt-machersprechstunden auftauchen, persönlich im Rahmen einer „Chefsprechstunde“ zur Verfügung. Damit wollen wir unseren hohen Qualitäts-standard noch weiter ausbauen.

Und auch Herr Dr. Seifart bringt seine große Erfahrung und sein ganzes ärztliches Können in unsere Abteilung für kardiologische Diagnostik ein. Er wird hier die gesamte kardiologische Diagnostik und die Sprechstunde durchführen.

Mit Frau Dr. Caroline Stabernack ist es mir gelungen, eine weitere erfahrene Kardiologin für unser Zentrum zu gewinnen. Frau Kollegin Dr. Stabernack hat im Rahmen ihrer Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie viele Hospitationen an namhaften Zentren durchgeführt.

So konnte sie sich u.a. neben umfassenden Kenntnissen in der Herzecho-Diagnostik durch eine ausgedehnte Hospitation in der international renommierten Kerchhoff-Klinik Bad Nauheim optimale Erfahrungen in der Herzschrittmacher- und ICD-Programmierung erwerben.

Diese Kenntnisse und die hohe soziale Kompetenz von Frau Dr. Stabernack prädestinieren sie für die Arbeit in beiden Abteilungen unseres Zentrums, in der kardiologischen Diagnostik wie in der Herzschrittmacher- und ICD- Sprechstunde. Ich freue mich sehr auf diese Unterstützung!

Einigen von Ihnen wird Herr Dr. Michael Haase aus unserer Zusammenarbeit mit dem VIVANTES-Klinikum Prenzlauer Berg in Erinnerung sein. Als Oberarzt in der Inneren Klinik des Hauses ist er bei unseren dort stationär durchgeführten Herzschrittmacher-Ops dabei und betreut Sie auch nach dem Eingriff im Krankenhaus mit. Darüber hinaus wird  Herr Dr. Haase ab 2014 sein Wissen auch in unsere Herzschrittmacher- und ICD-Sprechstunde einbringen.

Auch Frau Sabine Schlesinger dürften einige von Ihnen bereits während Ihres Aufenthaltes im Krankenhaus Prenzlauer Berg erlebt haben. Genau wir Herr Dr. Haase ist Frau Schlesinger bei unseren dort stationär durchgeführten Herzschrittmacher-Ops dabei und betreut Sie auch nach dem Eingriff als  Stationsärztin der Inneren Klinik. Zusätzlich dazu bringt Frau Schlesinger ab 2014 ihre Kenntnisse in unsere Herzschrittmacher-Sprechstunde ein.

Mit der Verpflichtung dieser beiden Kollegen/innen geht ein Wunsch von mir in Erfüllung, wird dadurch doch unsere Zusammenarbeit mit dem Haupt-OP-Standort Krankenhaus Prenzlauer Berg noch enger und für Sie persönlich die Betreuung „rund um die OP“ noch lückenloser.

NEUE SCHWESTERN IM ZENTRUM

Schon seit April 2012 und damit überhaupt nicht mehr „neu“ ist Schwester Melanie. Als examinierte Krankenschwester mit fast 10jähriger Erfahrung in Katheterlabor und OP ist Schwester Melanie bei allen Operationen zusammen mit Schwester Jana als sterile oder unsterile Assistenz dabei. Zusätzlich betreut und koordiniert sie Ihren ambulanten Aufenthalt in unserem OP-Zentrum Krankenhaus Prenzlauer Berg. Den allermeisten von Ihnen ist Schwester Melanie aber wohl aus der Herzschrittmacher- und ICD-Sprechstunde bestens vertraut. Hier assistiert sie den Ärzten/innen perfekt und bedient auch unser neues elektronisches Patientennachsorgesystem.

Als Administratorin für Telemedizin leistet und koordiniert Schwester Melanie alle Aufgaben unserer Zentrale für Telemedizin. Sie ist damit auch die Ansprechpartnerin für alle unsere fast 900 telemedizinisch betreuten Patienten/ innen.

Wir freuen uns alle sehr, dass wir Schwester Anke nach ihrem Erziehungsurlaub endlich wieder im Team haben! Zusammen mit Schwester Antje betreut sie die Anmeldung für die nun doppelt so große Praxis. Dazu gehören Telefonate, Terminvergaben, Rezepte, Dokumentation, Abrechnung etc. pp.

Und selbstverständlich hat Herr Dr. Seifart auch seine Schwester Renate Oberreich mit in unser neues Zentrum gebracht. So bleibt der Aufgabenbereich von Frau Oberreich in der nunmehrigen Abteilung für kardiologische Diagnostik unverändert. Frau Oberreich koordiniert diese Abteilung, assistiert bei allen Untersuchungen, führt Blutabnahmen durch und vieles mehr.

Heißen wir alle neuen Mitarbeiter ganz herzlich willkommen!

Und freuen uns auf die neuen Aufgaben.

Herzlichst, Ihr Dr. Volker Leonhardt

Stimulation Nr. 14, I/2008

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Mehr als ein Jahr ist seit der letzten Ausgabe der STIMULATION vergangen, viel hat sich in dieser Zeit ereignet. Das ist Anlass genug für die nunmehr schon 14. Ausgabe der „STIMULATION - Dem Informationsblatt für meine Patienten“!

Auch im vergangenen Jahr 2007 konnte das Herzschrittmacher-Zentrum seine erfolgreiche Entwicklung fortsetzen. Allein in den letzten 3 Jahren haben wir an unseren verschiedenen OP-Standorten 1.245 Herzschrittmacher eingebaut oder gewechselt. Damit werde ich in diesem Jahr nicht nur 20 Jahre Herzschrittmacher-Tätigkeit, sondern gleichzeitig auch die 4.000ste Herzschrittmacher-OP feiern können.

Aber wir wollen und werden uns bestimmt nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen! Deshalb möchte ich Sie, liebe Patienten, in den nachfolgenden Rubriken über einige Neuigkeiten informieren.

VIELEN DANK SCHWESTER BARBARA! HERZLICH WILLKOMMEN SCHWESTER ANKE!

Sie alle kennen und schätzen unsere Schwester Barbara. Sie war bereits vor meiner Praxisübernahme im Jahre 2000 lange Zeit die „Perle der Anmeldung“ und auch im Herzschrittmacher-Zentrum in dieser Funktion von Anfang an dabei.

Bereits 2006 hat Schwester Barbara ihr Rentenalter erreicht, war aber weiter an 2 Tagen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung eine große Stütze der Praxis.

Ab dem 01.01.2008 möchte Schwester Barbara zusammen mit ihrem Mann die Freuden des Rentnerlebens uneingeschränkt genießen.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz besonders herzlich bei Schwester Barbara für ihre unermüdliche und aufopferungsvolle Tätigkeit im Herzschrittmacher-Zentrum bedanken. Wir alle wünschen unserer „Bärbel“ und ihrem Mann noch sehr viele glückliche Jahre bei bester Gesundheit!

Jeder Abschied, auch wenn er noch so schwer fällt, ist aber immer auch ein Neubeginn. Deshalb freue ich mich, Ihnen als Verstärkung unseres Teams Schwester Anke Fohler vorstellen zu dürfen. Schwester Anke ist ausgebildete Arzthelferin und hat in 2 kardiologischen Praxen und im Herzkatheterlabor genau das Wissen erworben, dass wir in unserem Zentrum heute und in Zukunft sehr gut gebrauchen können. Dazu passt Schwester Anke auch menschlich sehr gut in unser Team. Überzeugen Sie sich selbst!

Eines ist jedoch geblieben, unser Motto „STIMULATION fürs Herz mit Herz!“ Diesem haben wir uns alle auch in der neuen Besetzung verschrieben und bleiben Ihnen und ihrem „kleinen elektronischen Helfer“ auch in Zukunft treu.

HERZSCHITTMACHER- & ICD–ZENTRUM“

Seit Jahren kennen Sie uns als ihr Zentrum zur Betreuung ihres Herzschrittmachers. Für einige Störungen von Herzrhythmus und Herzleistung reicht ein konventioneller Herzschrittmacher allein jedoch nicht aus.

So gibt es für einige Patienten mit stark eingeschränkter Herzleistung mittlerweile sog. BIVENTRIKULÄRE Herzschritt-macher. Dabei werden über eine zusätzliche Elektrode im Herzen beide Herzkammern gleichzeitig erregt.

Andere Patienten wiederum verlieren durch zu schnellen Herzschlag das Bewusstsein, was die Implantation eines sog. ICD nötig macht. Dieses Synonym steht für „IMPLANTIERBARER CARDIOVERTER-DEFIBRILLATOR“. Diese auch kurz als DEFI bezeichneten Geräte können zusätzlich zur Herzschrittmacher-funktion auch lebensbedrohlich schnelle Herzrhythmen durch Stromabgabe behandeln.

Die Zahl der Patienten, die solche Geräte benötigen, steigt ständig an. Deshalb haben wir uns entschlossen, auch die Nachsorge von Patienten mit biventrikulären Herzschrittmachern und ICDs mit zu übernehmen.

Die zeitlichen Voraussetzungen dafür haben wir durch ein optimiertes Bestellsystem geschaffen. Bereits im IV. Quartal 2007 haben unsere Patienten in der Regel nicht mehr als 30 Minuten Wartezeit im Zentrum verbracht!

Darüber hinaus freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ich an einem weiteren OP-Standort diese Geräte auch selbst implantieren kann. Genau wie es sich seit vielen Jahren bei den Herzschrittmachern bewährt hat, werden Sie nun auch bei biventrikulären Herzschrittmachern und Defis die Betreuung „aus einer Hand“ erfahren.

Um diese Erweiterung unseres Aufgaben- und Tätigkeitsspektrums kenntlich zu machen heißen wir ab jetzt „HERZSCHRITTMACHER- & ICD-Zentrum“.

ZENTRALE FÜR TELEMEDIZIN

Weltweit steigen die OP-Zahlen bei Herzschrittmachern und ICDs an. Allein in Deutschland gab es im Jahre 2005 über 100.000 derartige Operationen. Aktuell leben hier mehr als 600.000 Patienten mit implantierten Herzschrittmachern und Defis, Tendenz stark steigend. Diese Entwicklung beobachten auch wir selbst seit Jahren. Betreuten wir bei Gründung unseres Zentrums im Jahre 2001 noch 800 Patienten, so sind es jetzt bereits über 6.000.

Um auch in Zukunft jedem Patienten eine hochwertige und uneingeschränkte Nachsorge bieten zu können, sind in den letzten Jahren Möglichkeiten geschaffen worden, Herzschrittmacher und Defis telemedizinisch zu kontrollieren. Dabei erfolgt die Kontrolle Ihres Gerätes mittels Fernabfrage. Dazu erhalten Sie ein kleines Gerät, das bei Ihnen zu Hause mit Ihrem Herzschrittmacher oder Defi kommuniziert und die dabei gewonnenen Daten telefonisch zu uns überträgt. Wir sehen dann sofort, ob alles in Ordnung ist und können Sie wiederum telefonisch über das Ergebnis informieren. Telemedizin erleichtert damit Ihnen wie uns die Arbeit, und das bei erhöhter Sicherheit!

Selbstverständlich kann heute noch nicht jeder Patient telemedizinisch überwacht werden. Auch kann und soll Telemedizin die normale Nachsorge bei uns im Zentrum nicht ganz ersetzen (Wir wollen uns ja auch noch SEHEN!). Aber die Zeit zwischen 2 Nachsorgen hier bei uns vor Ort ist für Sie sicherer, denn Störungen lassen sich so sehr viel schneller erkennen und beheben.

Die technischen Voraussetzungen dafür sind bereits geschaffen, sodass unser Zentrum nunmehr auch als ZENTRALE FÜR TELEMEDIZIN ins Jahr 2008 startet!

Ich wünsche auch Ihnen ein Jahr voller Gesundheit, Zufriedenheit und Glück!

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Team

Stimulation Nr. 12, I/2004

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Viel zu lange habe ich keine Zeit für die nächste Ausgabe der STIMULATION gefunden! Nun, am Beginn eines sicher für uns alle ereignisreichen Jahres habe ich es doch geschafft.

Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass Ihnen die Lektüre des "Informationsblattes für meine Patienten" nicht nur die mitunter lange Wartezeit verkürzt, sondern Sie auch wichtige Informationen für sich daraus entnehmen können.

Sie wissen aus eigenem Erleben, dass die Zahl der Patienten, die unser Herzschrittmacher-Zentrum betreut, stetig wächst. War die Betreuung von Herzschrittmacher-Patienten schon immer unsere Hauptaufgabe, so sahen wir uns letztendlich dazu veranlasst, unsere Arbeit vollständig auf die Herzschrittmachertherapie auszurichten.

Wir sind sehr dankbar dass es gelungen ist, die weitere Betreuung aller Patienten ohne Herzschrittmacher lückenlos in sehr gute Hände zu legen.

Ab 2004 arbeiten wir als reines Herzschrittmacher-Zentrum. Die frei gewordenen Kapazitäten werden wir vollständig für die uneingeschränkte Betreuung jedes Herzschrittmacher-Patienten, der an unser Zentrum überwiesen wird, einsetzen. Unser Maßstab ist und bleibt die optimale Versorgung unserer Herzschrittmacher-Patienten, wie uns das in einer Routineüberprüfung durch die Abteilung Qualitätssicherung der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin im Oktober 2003 bestätigt wurde, in der wir zum wiederholten Mal die Bewertung "ohne Beanstandungen" erreichen konnten.

Auch freut es mich sehr, dass die Ärztekammer Berlin im Mai 2003 nachgründlicher Prüfung die Bezeichnungunserer Praxis als "Herzschrittmacher-Zentrum" bestätigt und mich selbst als "Spezialist auf dem Gebiet der Herzschrittmachertherapie" bezeichnet hat.

Als sichtbares Zeichen unseres Arbeitsgebietes haben Sie vielleicht schon den großen Glaszylinder auf dem Tresen entdeckt. Dieser enthält alle Herzschrittmacher, die ich bislang bei Batterieerschöpfung gewechselt habe. Es sind in 15 Jahren über 1000 Stück zusammengekommen. Vielleicht ist ja auch Ihr alter Schrittmacher dabei?

Zusammen mit den Erst-Operationen konnte ich bislang über 2000 Patienten mit einem Herzschrittmacher versorgen. Allein 2003 haben 354 Patienten von mir einen Herzschrittmacher erhalten. Für 2004 ist mit Sicherheit ein noch weiteres Ansteigen der OP-Zahlen zu erwarten. Das hätte zu Kapazitätsproblemen im Krankenhaus führen können. Deshalb freue ich mich sehr Ihnen mitteilen zu dürfen, dass es uns gelungen ist, einen zusätzlichen OP-Vertrag abzuschließen! Nunmehr kann ich Sie an 2 Standorten operieren:

  • VIVANTES-KLINIKUM Berlin Prenzlauer Berg (WIE BISHER WEITER) und
  • HELIOS-KLINIKUM Berlin-Buch (NEU)

Weiterhin werden Erst-Operationen hauptsächlich stationär erfolgen. Das geht an beiden 0P-Standorten. Herzschrittmacher-Wechsel sind in vielen Fällen ambulant möglich. Diese OPs kann ich wie bisher im Krankenhaus Prenzlauer Berg durchführen.

FORTBILDUNGEN und HOSPITATIONEN

Um mit der rasanten technischen Entwicklung gerade auf dem Gebiet der Herzschrittmachertherapie immer Schritt halten zu können sind regelmäßige Fortbildungen unabdingbar. So habe ich mich auch im vergangenen Jahr wieder über die neuesten Entwicklungen informiert. Zwei Neuerungen werde ich Ihnen im nächsten Kapitel vorstellen. In noch weit größerem Maße haben wir selbst Fortbildungen für Ärzte und Schwestern auf dem Gebiet der Herzschrittmachertherapie durchgeführt.

Bei 48 ganztägigen und 15 Abendveranstaltungen konnten wir unser Wissen auf dem Gebiet der Herzschrittmachertherapie weitergeben. Viele Teilnehmer unserer Fortbildungsveranstaltungen möchten danach unser Herzschrittmacher-Zentrum und die Operationen auch "Life" erleben. Deshalb treffen Sie in der letzten Zeit immer wieder auf neue Gesichter. Aber keine Angst, ich will mich nicht zurückziehen, sondern mein Wissen nur an meine Kollegen weitergeben. Auch Sie selbst haben keine Nachteile durch die Hospitationen. Meine Konzentration auf Sie und Ihren Herzschrittmacher wird dadurch nicht gemindert.

NEUE ENTWICKLUNGEN BEI HERZSCHRITTMACHERN

Seit Anfang 2003 stehen für bestimmte Indikationen zwei Herzschrittmacher -Systeme mit völlig neuer Technologie zur Verfügung.

Der erste Schrittmacher, den ich Ihnen vorstellen möchte, arbeitet mit dem so genannten "HOME MONITORING SYSTEM". Dieses Aggregat kann Informationen über Ihren Herzrhythmus und den Schrittmacher selbst an eine spezielle Empfangsstation senden. Diese -ein spezielles Handy- steht z.B. auf Ihrem Nachttisch und überträgt, ohne dass Sie etwas tun müssen, völlig automatisch die vom Herzschrittmacher gesendeten Informationen an ein Service-Center. Von diesem erhalte ich dann über Internet, Fax oder SMS die Informationen. Das erfolgt in regelmäßigen Intervallen, bei Herzrhythmusstörungen, Herzschrittmacher- oder Elektrodenproblemen sofort. Gerade bei Patienten mit wechselnden Herzrhythmusstörungen habe ich mit diesem System seit Anfang 2003 ohne Zeitverzug wertvolle Daten gewonnen, die zur Optimierung der medikamentösen Therapie geführt haben.

Das zweite Aggregat ist ein so genanntes "Vorhof-Therapiesystem". Herzschrittmacher sind im allgemeinen "nur" in der Lage, die Frequenz nach unten zu begrenzen; schnelle Rhythmusstörungen können dagegen nicht direkt beeinflusst werden. Ein Vorhof-Therapiesystem dagegen überwacht ständig mit der Vorhofelektrode den Herzrhythmus.

Werden Unregelmäßigkeiten, wie etwa Extrasystolen, festgestellt, dann verändert das System seine Impulsabgabe. Es stehen dafür insgesamt 4 verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die allein oder in Kombination aktiviert werden können, um die Herzrhythmusstörungen zu unterdrücken. Dieses System setze ich vor allem bei Patienten mit einem Wechsel zwischen regelmäßigem Sinusrhythmus und unregelmäßigem Vorhofflimmern mittlerweile seit einem Jahr mit großem Erfolg ein.

Damit will ich für heute schließen.
Für Ihre Fragen haben wir stets ein offenes Ohr!
Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen für 2004 ganz viel Gesundheit, Glück, Freude und natürlich "STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ"!

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Team

Stimulation Nr. 10, II/2002

Stimulation Nr. 10, II/2002

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wende ich mich mit einer neuen Ausgabe der STIMULATION an Sie. Mittlerweile ist dies bereits die Nr. 10, also ein kleines Jubiläum. Gründe für die neue Ausgabe sind wieder gute Neuigkeiten aus dem Schrittmacher-Zentrum, wie die endlich gelungene personelle Verstärkung des ärztlichen Personals (dazu mehr in der Nr. 11) und natürlich auch die Einlösung meines Versprechens aus der STIMULATION Nr. 9. Damals hatte ich hinsichtlich der Beurteilung der Batteriekapazität von Herzschrittmachern auf die folgende Ausgabe verwiesen. Sie finden den entsprechenden Beitrag in der Rubrik "Batterieerschöpfung von Schrittmachern"

NEUES IM SCHRITTMACHER-ZENTRUM

Mit Musik geht bekanntlich alles besser. Deshalb haben wir schon seit einiger Zeit dafür gesorgt, dass Sie nicht nur während der Wartezeit, sondern auch beim Programmieren ihres Herzschrittmachers leichte, entspannende Musik umgibt. Wir hoffen, mit unserer Musikauswahl auch Ihren Geschmack zu treffen. Sollte das einmal nicht so sein, dürfen Sie ruhig auch einen eigenen Musikwunsch äußern. Diesen beruhigenden Effekt schöner Musik nutze ich auch gern während der Operation. Manche Operateure setzen ihren Patienten Kopfhörer auf, damit sie von der OP möglichst wenig mitbekommen.

Ich gehe einen etwas anderen Weg. Meiner Meinung nach soll die OP für Sie nicht als Ereignis in Erinnerung bleiben, das man besser möglichst schnell vergisst. Auch OP-Zeit ist Lebenszeit! Sie sollen sich an die Implantation Ihres Herzschrittmachers mit durchaus positiven Gefühlen erinnern können. Deshalb ist eine angenehme Atmosphäre im OP für Sie wie auch für das gesamte OP-Team wichtig. Und glücklicherweise benötigen Sie für die OP keine Vollnarkose. Eine kleine örtliche Betäubung genügt zur Schmerzfreiheit. Damit entfällt das, wenn auch geringe, Risiko einer Vollnarkose.

Aber auch noch aus einem anderen wichtigen Grund operiert man Herzschrittmacher bei örtlicher Betäubung: Für den OP-Erfolg bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen. So ist die Schulterstellung beim Aufsuchen der Vene, über die die Elektroden eingeführt werden wichtig und muss manchmal verändert werden. Auch wird der "feste Sitz" der Elektroden durch tiefes Ein- und Ausatmen sowie kräftiges Husten geprüft. Sie sehen also, auch im OP gehören Sie als Patient zum Team! Gemeinsam werden wir Ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit stärken. Und wenn Sie nach der OP berichten können, dass es Ihnen spürbar besser geht ist das für uns der schönste Lohn! Dann hat sich unser Motto "STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ" wieder einmal erfüllt.

BATTERIEERSCHÖPFUNG VON HERZ SCHRITTMACHERN

In der vergangenen Ausgabe der STIMULATION hatten wir uns mit der Funktionsdauer von Herzschrittmachern beschäftigt. Neben einer ganzen Reihe anderer Faktoren ist die Funktionsdauer maßgeblich von der Batteriekapazität abhängig. Was ist aber, wenn die Batterie nachlässt? Das ist eine Sorge, die viele Patienten befällt, wenn der Schrittmacher schon einige Jahre alt ist. Damit Sie ohne diese Sorge leben können, werde ich Ihnen im folgenden einiges zu den Zeichen einer Batterieerschöpfung mitteilen.

Zuerst einmal: Eine Batterie fällt nie "von heute auf morgen" aus, sondern zeigt mir bei der Programmierung ein Nachlassen der Batteriekapazität zuvor in einem größeren Zeitraum an. Sie selbst bemerken davon nichts. Das bedeutet, wenn Sie Ihre Nachsorgetermine einhalten, dann wird Ihr Schrittmacher bis zum Aggregatwechsel immer 100%ig funktionieren. Nur wenn der Termin deutlich überschritten wird kann es sein, dass der Schrittmacher seine Frequenz reduziert, Sie also einen langsameren Puls haben. Das führt dann in der Regel zu Beschwerden wie Luftnot oder Schwindel, die Sie veranlassen sollten, uns sofort aufzusuchen. Nur wenn Sie auch diese Zeichen missachten würden könnte es sein, dass der Schrittmacher schließlich ganz ausfällt. Dazu wird es aber nicht kommen, denn ich bemerke ein Nachlassen der Batterie schon sehr früh, am einfachsten durch die Prüfung der Magnetfrequenz. Wenn der Schrittmacher neu ist, arbeitet er bei Auflage eines Magneten mit einer ganz bestimmten Frequenz, die für jeden Typ ganz unterschiedlich sein kann. Nachzulesen ist diese Frequenz in einem entsprechenden Buch bzw. im Schrittmacherausweis. Wenn die Batterie schwach wird, so sinkt die Magnetfrequenz auf einen niedrigeren Wert und zeigt somit an, das der Schrittmacher in den nächsten Wochen/Monaten gewechselt werden muss. Nachsorgetermine im Halbjahres-abstand können somit problematisch sein.

Deshalb wird etwa ein Jahr vor Erreichen der erwarteten Funktionsdauer des Herzschrittmachers in der Regel aller 3 Monate eine Kontrolle durchgeführt. Moderne Schrittmacher haben aber noch viel bessere und sicherere Indikatoren für eine Batterieerschöpfung. Mit dem entsprechenden Programmiergerät lassen sich die Batterie-Spannung und der Batterie-Innenwiderstand messen. Diese Parameter sind so sicher, dass man bei der erweiterten (sog. "großen") Schrittmacher-kontrolle auf die zusätzliche Messung der Magnetfrequenz verzichtet. Auch aus diesem Grund führen wir nur erweiterte Schrittmacherkontrollen durch. Die als Voraussetzung hierfür benötigte Programmiertechnik aller Hersteller ist ja im Schrittmacher-Zentrum vorhanden.

In Übereinstimmung mit anderen Autoren betrachte ich den Batterie-Innenwiderstand als wichtigsten und sichersten Indikator für eine Batterie-erschöpfung. Zeigt mit das entsprechende Programmiergerät einen Wert von über 5 KiloOhm, dann wird das Aggregat (Elektronik und Batterie befinden sich in einem gemeinsamen Gehäuse.) gewechselt.

Wichtig ist auch die Batterie-Spannung. Misst das Programmiergerät einen Wert von unter 2,5 Volt, so steht der Aggregatwechsel an.

Diese Werte werden aber nicht spontan erreicht. Bei den regelmäßigen Kontrollen Ihres Schrittmachers kann ich das Ansteigen des Batterie-Innenwiderstandes bzw. das Absinken der Batterie-Spannung verfolgen und weiß so schon teilweise Jahre vorher, wann das Aggregat gewechselt werden muss. Wir können dann einen OP-Termin vereinbaren, der gut in Ihren und meinen Zeitplan passt, ohne dass irgend eine Gefahr für Sie entsteht.

Ich wünsche Ihnen noch viele Jahre mit Ihrem derzeitigen Herzschrittmacher und danach einen Aggregatwechsel in aller Ruhe.

Bis dahin verbleibe ich mit herzlichen Grüßen,

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam

Stimulation Nr. 8, II/2001

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Sie halten heute die STIMULATION Nr. 8 in den Händen. Seit der letzten Ausgabe ist leider wieder eine sehr lange Zeit vergangen. Ich hatte sogar ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, keine weiteren Ausgaben dieses Informationsblattes mehr herauszugeben, so sehr haben die Arbeitsbelastungen in der Sprechstunde und durch stark ansteigende OP-Zahlen zugenommen. Die vielen anerkennenden Worte von Ihnen zur STIMULATION haben mir jedoch gezeigt, wie wichtig diese Form der Information für meine Patienten ist und mich dazu bewogen, Ihnen in neuen Ausgaben der STIMULATION auch weiterhin Wissenswertes rund um das Herzschrittmacher-Zentrum und Ihren Herzschrittmacher mitzuteilen.

Wie Sie sicher täglich bemerken, ist die Patientenzahl seit der Etablierung unseres Herzschrittmacher-Zentrums nochmals nahezu dramatisch angestiegen. Mitte des Jahres 2001 glaubte ich noch, dass alle Patienten, die durch die Einschränkung der Schrittmacher-Sprechstunden in den Krankenhäusern dort nicht mehr behandelt werden, eine neue Betreuung im ambulanten Bereich gefunden hätten. Mittlerweile musste ich mich eines besseren belehren lassen. Immer noch melden sich in unserem Schrittmacher-Zentrum täglich 8-10 neue Patienten, deren Betreuung wir zusätzlich zu unserem ohnehin schon großen Patientenstamm übernehmen. Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen.

Es besteht in Berlin, aber wie wir an unseren Brandenburger Patienten sehen, auch in Brandenburg ein weiterer großer Bedarf für die Betreuung von Herzschrittmacher-Patienten. Das Herzschrittmacher-Zentrum kann davor nicht die Augen verschließen. Wir sind angetreten, jedem Patienten eine individuelle und professionelle Betreuung seines Herzschrittmachers zu bieten. Die apparativen Voraussetzungen dazu wurden in den vergangenen Wochen nochmals auf den allerneusten Stand gebracht und werden laufend auf diesem gehalten. Unsere Anmeldung wurde personell erweitert. Nunmehr steht Ihnen neben Schwester Barbara auch Schwester Antje mit Rat und Tat zur Seite. Beide können Sie mit einer neuen Telefonanlage gleichzeitig erreichen, sodass lange Wartezeiten am Telefon entfallen.

Die gesamte ärztliche Tätigkeit lastet nach wie vor noch allein auf meinen Schultern. Die Arbeitsbelastung ist dadurch zeitweise sehr hoch, auch weil die Zahl der Herzschrittmacher-Operationen nochmals deutlich angestiegen ist. In diesem Jahr werde ich ca. 200 Operationen durchführen, für das nächste Jahr sind 300 geplant. Und dabei darf die Qualität der ärztlichen Betreuung gerade in der Herzschrittmacher-Therapie nicht nachlassen.

Aus diesem Grund habe ich mich an die Kassenärztliche Vereinigung gewandt und die Zulassung eines weiteren Arztes am Herzschrittmacher-Zentrum beantragt. Damit soll unser Ziel der optimalen Betreuung jedes Patienten auch langfristig gesichert werden. Ich hoffe auf eine schnelle und positive Entscheidung und werde Ihnen in der nächsten Ausgabe der STIMULATION darüber berichten.

OP-AUFKLÄRUNG MIT VIDEO

Für jeden Menschen ist eine Operation, auch so ein relativ kleiner Eingriff wie eine Herzschrittmacher-Implantation, mit Ängsten verbunden. Diese Ängste rühren zu einem großen Teil von fehlender Kenntnis des Operationsablaufes her. Deshalb ist es mir besonders wichtig, jeden Patienten vor OP ganz genau aufzuklären. Dabei hilft mir seit Anfang diesen Jahres ein Video, dass Sie und Ihre Angehörigen sich im Rahmen der OP-Vorbereitung in unserer Praxis ansehen können. Auf ein zusätzliches Aufklärungsgespräch wird jedoch nicht verzichtet.

Ein vertrauensvolles Verhältnis zu meinen Patienten ist mir bereits vor Operation ganz besonders wichtig, während der Op unabdingbar und danach selbstverständlich. Deshalb erhalten Sie auch die gesamte Betreuung rund um Ihren Herzschritt-macher aus einer Hand, getreu dem Motto unseres Herzschrittmacher-Zentrums: "STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ".

QUALITÄTSSICHERUNG IN DER SCHRITTMACHER-SPRECHSTUNDE

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin hat bereits vor einiger Zeit neue Richtlinien für die Herzschrittmacher-Nachsorge verabschiedet. Diese Richtlinien sind für alle Ärzte, die Schrittmacherpatienten betreuen, bindend. Sie sollen der Qualitätssicherung in der Schrittmacher-Therapie dienen und damit allen Patienten zugute kommen. Gerade in der gegenwärtigen Phase des Übergangs der Betreuung von Schrittmacher-Patienten ausden Krankenhäusern in den ambulanten Bereich erachte ich diese Richtlinien für ganz besonders wichtig, um keinen Qualitätsverlust in der Schrittmacher-Betreuung zuzulassen.

Wir haben im Herzschrittmacher-Zentrum von Anfang an nach diesen Richtlinien gearbeitet. Dazu gehören:

  • das Vorhandensein aller Schrittmacher-Programmiergeräte aller Hersteller
  • regelmäßige medizintechnische Kontrollen aller Geräte
  • die Befragung der Patienten nach Beschwerden
  • die Untersuchung von Schrittmachertasche und Umgebung
  • die korrekte Auswertung des Schrittmacher-EKGs
  • die Feststellung von Art und Frequenz des Eigenrhythmus des Patienten
  • die Durchführung der Wahrnehmungs- und Reizschwellentests
  • die Anpassung der Programmierung des Schrittmachers
  • die Beurteilung der Elektroden
  • die Auswertung und Beurteilung der Datenzähler des Schrittmachers.

Alle diese Arbeiten werden bei jeder Schrittmacher-Kontrolle durchgeführt und von uns in Ihrer Akte und elektronisch aufgezeichnet, damit sie auch nach Jahren noch abrufbar sind. Anfang diesen Jahres wurde unsere Herzschrittmacher-Sprechstunde von der Abteilung Qualitätssicherung der Kassenärztlichen Vereinigung eingehend geprüft. Wir haben dabei alle Tests ohne Beanstandungen bestanden!

Dieses Ergebnis erfüllt nicht nur unser Herzschrittmacher-Zentrum mit Stolz, belegt es doch die Qualität unserer Arbeit, sondern soll auch ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit für Sie und Ihren Herzschrittmacher vermitteln.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam

Stimulation Nr. 6, VI/2000

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Der Sommer ist zu Ende, und damit ist Zeit für die STIMULATION Nr. 6. Wir hoffen, Sie haben sich gut erholt. Auch wir haben unseren Urlaub genossen und neue Kräfte für den Praxisumzug getankt.

Es gibt viel zu tun. Ab Ende Oktober können wir mit der Neumöblierung beginnen. Damit steht dem Sprechstundenbeginn am 03.01.2001 in der neuen Praxis nichts mehr im Wege!

Damit Sie uns ohne Probleme finden habe ich Ihnen auf der Rückseite alle Angaben zur neuen Praxis zusammengestellt. Wenn Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben stehen wir Ihnen natürlich jederzeit zur Verfügung. Oder Sie schauen unter WWW.STIMULATION.DE, unserer Homepage im Internet, nach.

ERWEITERUNG DER HERZSCHRITT- MACHERBETREUUNG

In der letzten Ausgabe der STIMULATION bereits angekündigt, ist die Übernahme der Schrittmacher-Nachsorge bei Patienten, die bisher in Berliner Krankenhäusern ambulant betreut wurden, mittlerweile in vollem Gange. Zur Zeit übernehmen wir Patienten aus dem Krhs. im Friedrichshain und dem Klinikum Buch, stehen aber auch für alle Patienten, die bisher in anderen Kliniken ambulant betreut wurden, bereit.

AMBULANTE OPERATIONEN

Ganz aktuell ist die Vertragsunterzeichnung mit dem Ambulanten OP- Zentrum des Krankenhauses Prenzlauer Berg. Damit bieten wir Ihnen die zusätzliche Möglichkeit ambulanter Ops. So kann ich nun, wenn Sie dies wünschen, z.B. Schrittmacher-Aggregatwechsel bei Ihnen durchführen, ohne daß Sie im Krankenhaus aufgenommen werden müssen.

TELEFON-EKG-ÜBERTRAGUNG

Bereits seit Anfang des Jahres setzen wir bei seltenen Herzrhythmusstörungen ein neues Therapieverfahren ein, bei dem Sie zu Hause ganz einfach Ihr EKG selbst aufzeichnen und es dann über Ihr Telefon in unsere Praxis übertragen können. Wir haben mit diesem System bereits mehrfach selten auftretende Rhythmusstörungen diagnostiziert. Der Bedarf an solcher Diagnostik ist mittlerweile so gestiegen, daß unsere 6 Aufzeichnungsgeräte fast ständig ausgeliehen sind. Wir möchten an dieser Stelle für die mitunter langen Wartezeiten um Verständnis bitten. Es sind bereits 5 weitere Aufzeichnungsgeräte bestellt, sodaß dieser diagnostische Engpaß bald überwunden sein wird.

Mit ganz herzlichen Grüßen,

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam

Stimulation Nr. 4, IV/2000

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Die positive Resonanz der Informations-blätter Nr. 1-3 und eine ganze Reihe von Neuigkeiten haben mich veranlasst, Sie nicht länger auf die STIMULATION Nr. 4 warten zu lassen. Bereits in der Nr.1 angekündigt, freue ich mich, Ihnen die Fertigstellung unserer Internetseite anzeigen zu können.

WWW.STIMULATION.DE

So heisst unsere Webseite. Wenn Sie oder Ihre Angehörigen über einen Internetanschluss verfügen, können Sie uns ab sofort jederzeit im Internet besuchen. Neben Informationen zur Praxis mit Sprechzeiten, Leistungsspektrum und Lageplan finden Sie hier auch Wissenswertes zum Herzen und natürlich auch zum Herzschrittmacher. Darüber hinaus finden Sie alle Nummern der STIMULATION unter dieser Adresse. Damit verpassen Sie, auch wenn wir uns nur alle 3-6 Monate oder noch seltener sehen, keine Ausgabe und auch keine Information zur Störbeeinflussung von Herzschrittmachern, der ja immer ein fester Platz eingeräumt ist (siehe in dieser Ausgabe: "Herzschrittmacher und Haushalt").

Ich finde die Seite gelungen. Wichtiger ist mir jedoch, wie Sie darüber denken.

Das können Sie mir beim nächsten Termin, aber auch unter meiner E-Mail-Adresse "dr.leonhardt@stimulation.de" mitteilen.

TELEFON-EKG-ÜBERTRAGUNG

Bereits in der letzten Ausgabe habe ich Sie über ein völlig neues Diagnoseverfahren für Ihren Herzrhythmus und Ihren Schrittmacher informiert - die Datenfernübertragung der Herzstromkurve (besser als EKG bekannt) über das Telefonnetz. Nachdem die ersten 5 Patienten Ihre EKGs zu Hause selbst aufgezeichnet und über das Telefon versendet haben, liegen die Endauswertung der Ergebnisse und der Patientenbefragung jetzt vor. Alle Patienten haben sich sehr positiv über das Gerät ausgesprochen. Der Aufwand bei EKG-Aufzeichnung wurde als gering und die Telefonübertragung als überwiegend einfach eingeschätzt. Auch für mich waren die Übertragungsergebnisse überzeugend und qualitativ verblüffend gut. Bei einem Patienten konnte eine Rhythmusstörung diagnostiziert werden, die eine Veränderung der Herzschritt-macher-Programmierung erforderlich machte. Ohne die Telefon-EKG-Übertragung wäre das erst sehr viel später aufgefallen. Aus diesen Gründen haben wir uns entschlossen, das Verfahren noch für längere Zeit in der Praxis einzusetzen. Dazu wurde die Empfangsstation in die Praxis verlegt, sodass die Patienten ihre aufgezeichneten EKGs direkt an mich übertragen können. Damit ist der Zeitraum zwischen Diagnose und Therapie noch weiter verkürzt worden.

NEUE PRAXISRÄUME

Auch bereits in der ersten Ausgabe der STIMULATION hatte ich versprochen, dass wir uns um Praxisräume mit besserer Verkehrsanbindung und Fahrstuhl kümmern werden. Es scheint, dass unsere Bemühungen der letzten Monate jetzt Früchte tragen und wir Ihnen schon bald den Umzugstermin und die neue Adresse mitteilen können. Alles das wird rechtzeitig und umfassend erfolgen, damit kein Patient vor "verschlossener Tür" steht.

STÖRBEEINFLUSSUNG

Heute wollen wir uns in dieser mittlerweile zum festen Bestandteil jeder Ausgabe der STIMULATION gehörenden Rubrik mit Herzschrittmacher - Störmöglichkeiten im Haushalt beschäftigen.

Wichtig für die Einschätzung ist dabei, ob Sie unipolare oder bipolare Elektroden besitzen. Den Unterschied zwischen beiden und die Auswahlkriterien werde ich Ihnen in einer der nächsten Ausgaben erklären. Auch die programmierte Empfindlichkeit Ihres Schrittmachers spielt eine Rolle. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen Ihres Schrittmachres wichtig, denn bei jeder Vorstellung werden spezielle Messungen der Herzeigenströme durchgeführt und die Empfindlichkeit des Schrittmachers angepasst. Dabei gilt das Prinzip, den Schrittmacher so empfindlich wie nötig und so unempfindlich wie möglich zu programmieren. Damit erreicht man schon einen wirksamen Schutz vor vielen Störbeeinflussungen. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie zusätzlich die nachfolgenden Hinweise beachten.

Induktionskochplatten ("Ceranfelder")

Eine Schrittmacherbeeinflussung ist nur möglich, wenn Sie sich dem eingeschalteten Kochfeld auf weniger als 20 cm nähern - ein Abstand, der auch bei leidenschaftlichen Köchen in der Praxis nicht vorkommt.

Mikrowellenherde

Die Mikrowellenstrahlung selbst gelangt nicht nach aussen, sodass der Schrittmacher dadurch nicht gestört werden kann. Es wäre nur eine Beeinflussung durch den sog. Luftspalttransformator möglich. Da sich dieser jedoch an der Geräterückwand befindet ist er so weit vom Schrittmacher entfernt, dass auch bei höchster Empfindlichkeit eine Störung so gut wie ausgeschlossen ist.

Elektrische Handbohrmaschine

Wenn eine elektrische Bohrmaschine direkt vor die Brust (in der Nähe des Herzschrittmachers) gehalten wird, könnte das manchmal auch sichtbare Bürstenfeuer den Schrittmacher beeinflussen. Die Handwerker unter Ihnen müssen deshalb jedoch nicht auf ihr Hobby verzichten, wenn:

  • die Maschine an die Schulter angelegt wird, die dem Schrittmacher gegenüberliegt.
  • mit ausgestreckten Armen oder "aus der Hüfte" gearbeitet wird.

Wenn Sie diese Hinweise beachten, kann Ihnen und Ihrem Herzschrittmacher auch im Haushalt nichts passieren und Sie müssen nicht auf den gewohnten Komfort verzichten.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam

Stimulation Nr. 2, II/2000

Stimulation Nr. 1, I/2000

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Ein herzliches Willkommen im neuen Jahrtausend - wenn es denn schon begonnen hat?! Die zentrale Frage lautet ja: Beginnen wir am 01.01. das Jahr 2000 oder schließen wir es ab? Im letzteren Fall stimmt die Rechnung - wir befinden uns bereits im nächsten Jahrtausend. Im ersteren Fall steht uns der Millenniumswechsel noch bevor - in 12 Monaten, zum Jahreswechsel 2000/2001.

Sei es, wie es sei. Das, was ich Ihnen in der "STIMULATION" Nr. 1 schon prophezeite, ist eingetreten: Keiner Ihrer Herzschrittmacher ist in der Silvesternacht stehen geblieben! Trotzdem kann ich gut nachvollziehen, daß diesbezügliche Meldungen in den pseudowissenschaftlichen Medien Sie sehr beunruhigt haben. Damit so etwas in Zukunft nicht mehr vorkommen kann, wenden Sie sich in Zukunft mit allen Ihren Fragen "rund um den Herzschrittmacher" bitte an Ihren Hausarzt und an uns. Für uns endet die Betreuung nicht mit der Einpflanzung des Schrittmachers, sondern danach beginnt ja erst unsere langjährige Zusammenarbeit. Dabei sind wir an einem vertrauensvollen Arzt-Patientenverhältnis sehr interessiert. Deshalb betrachten wir unsere Patienten als gleichberechtigten Partner. Unsere Aufgabe dabei ist es, unser Wissen auf dem Gebiet der Herzschrittmachertherapie ständig auf dem neuesten Stand zu halten und Ihnen dieses Wissen auch weiterzugeben. Nur so können wir es schaffen, daß solche pseudowissenschaft-lichen Berichte gar nicht erst zu Ängsten bei Ihnen führen.

In diesem Sinne wollen wir in der Nr. 2 der "STIMULATION" damit fortfahren, widersprüchliche Meldungen richtig zu stellen (siehe STÖRBEEINFLUSSUNG).

PRAXISÜBERNAHME

Mit meiner Praxisübernahme am 01.01.2000 haben wir die Sprechstunden-zeiten etwas verändert. Diese sind:

Montag 08.00 - 14.00 Uhr
Dienstag 07.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 07.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag 07.00 - 18.00 Uhr
Freitag 07.00 - 12.00 Uhr

 

So können wir Ihnen nun auch Vormittags-Sprechzeiten anbieten. Da ich meine Operationstätigkeit weiterführe und sogar noch ausbaue, wird mich Frau Dr. Gauert an einigen Vormittagen vertreten.

Da das Bestellsystem erhalten bleibt ist aber immer sichergestellt, daß alle Herzschrittmacherkontrollen durch mich persönlich durchgeführt werden.

TECHNIK IN DER PRAXIS

Sie haben sicher schon im vergangenen Jahr bemerkt, daß die Zahl der Schrittmacher-Programmiergeräte immer größer geworden ist. Nun haben wir unser Ziel erreicht: Alle Herzschrittmacher-fabrikate aller Firmen können bei uns programmiert werden.

Ein neues, speziell für Herzschrittmacherpatienten entwickeltes Langzeit-EKG haben wir angeschafft, ein neues Computer-Ruhe-EKG folgt noch in diesem Monat.

Die Praxis wurde mit völlig neuer Computertechnik ausgestattet - damit alles noch schneller und sicherer geht.

Bei allen diesen Investitionen brauchen Sie jedoch keine Angst zu haben, daß Sie in Zukunft nur noch ein Automat betreut. Alle Technik, die wir einsetzen soll dazu dienen, notwendige Arbeiten besser und schneller auszuführen - damit mehr Zeit bleibt für die Beantwortung Ihrer Fragen. Durch Technik ersparte Zeit kommt somit wieder Ihnen zu gute. So verstehen wir "STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ".

STÖRBEEINFLUSSUNG

In jeder Nummer der STIMULATION wird es eine Rubrik für Störbeeinflussung von Herzschrittmachern geben. Heute wollen wir uns mit dem Thema "Herzschrittmacher und Handy" beschäftigen. Damit sind nicht die sogenannten "Home-Handys" gemeint, die schnurlos zu Hause benutzt werden und in Gebäuden ca. 50 m, im Freien ca. 300 m Reichweite bieten. Diese Geräte sind für Herzschrittmacher völlig harmlos. Es soll um Funktelefone gehen, mit denen man sich überall frei bewegen kann. Ich habe für Sie einmal die Veröffentlichungen zum Thema "Störbeeinflussung von Herzschritt-machern durch Funktelefone" weltweit durchgesehen. Die Fülle der wissenschaft-lichen Veröffentlichungen dazu kann man kurz zusammenfassen:

  • Entscheidend ist nicht die Art des Telefons, sondern das Funknetz, in dem Sie telefonieren.
  • C-Netz und D-Netz (D1 und D2 gleichermaßen)können Schrittmacher stören.
  • E-Netz stört nicht!

Daraus kann ich für Sie folgende Empfehlungen ableiten:

  • Beim Handy-Neukauf sollten Sie das E-Netz (z.B. Eplus) favorisieren.
  • Telefonieren Sie bereits in einem anderen Netz oder haben Sie keinen E-Netz-Empfang, dann sollten Sie immer folgende Abstände zwischen Funktelefon und Herzschrittmacher einhalten:
    • 25 cm bei Handys
    • 50 cm bei Portables (fest eingebaute Geräte)

Es genügt also, immer mit dem Ohr zu telefonieren, das dem Schrittmacher gegenüberliegt. Wichtig ist, das C- oder D-Netz-Handy nie eingeschaltet in der Brusttasche oder Jackeninnentasche über dem Schrittmacher zu tragen!

Wenn Sie diese Hinweise beachten, kann Ihnen und Ihrem Herzschrittmacher beim Mobiltelefonieren nichts passieren und Sie müssen nicht auf den Komfort eines Funktelefons verzichten.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam

Stimulation Nr. 15, 2013

Stimulation Nr. 15, 2013

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Ich habe mich lange nicht mehr mit einer neuen Ausgabe der „STIMULATION - dem   Informationsblatt für meine Patienten“ an Sie gewandt. Seit vielen Jahren nutzen wir die modernen Medien Praxis-Fernsehen und vor allem unsere Internet-Seite www.stimulation.de, um Sie immer rasch über alle Neuigkeiten rund um unser Zentrum zu informieren. Einige Neuigkeiten sind es jedoch wert, zusätzlich auch im Rahmen einer weiteren Ausgabe der STIMULATION  möglichst vielen unserer Patienten mitgeteilt zu werden. 

ENTWICKLUNG UNSERES ZENTRUMS

In den vergangenen Ausgaben der STIMULATION habe ich Sie immer auch über die Entwicklung unseres Zentrums informiert.

Mittlerweile kann ich auf fast 26 Jahre Herzschrittmacher-Tätigkeit zurück blicken. In dieser Zeit habe ich über 6.000 Herzschrittmacher- und Defibrillator-Operationen erfolgreich durchgeführt.

Auch das Herzschrittmacher- und ICD -Zentrum in der Wisbyer Straße existiert bereits seit über 13 Jahren. Aktuell betreuen wir hier mehr als 7.500 Patienten ambulant.

Derzeit haben wir 7 OP-Standorte, an denen ich unsere Patienten ambulant oder stationär operieren kann.

Seit über 5 Jahren arbeitet zusätzlich unsere

ZENTRALE FÜR TELEMEDIZIN. Hier betreuen wir mittlerweile über 900 Patienten mit implantierten Herzschrittmachern und Defibrillatoren auch telemedizinisch.

Alle diese Aufgaben haben wir bisher mit dem Ihnen seit vielen Jahren bekannten Team erfüllt. Um die Qualität unserer Arbeit auch zukünftig uneingeschränkt zu gewährleisten und für kommende Herausforderungen gerüstet zu sein, wird sich unser Zentrum ab 2014 räumlich und personell vergrößern. Alle dafür notwendigen Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Ich werde Sie zum Ende diesen Jahres über alle Neuerungen in einer weiteren Ausgabe der „STIMULATION - dem Informationsblatt für meine Patienten“ umfassend informieren.

Mit stimulatorischen Grüßen

Ihr Dr. Volker Leonhardt

Stimulation Nr. 13, X/2006

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Eigentlich wollte ich es nach 12 Ausgaben der STIMULATION genug sein lassen und für Informationen aus und um das Herzschrittmacherzentrum andere Medien wie Internet und Praxis-TV nutzen. Nachdem ich aber aus vielen Gesprächen weiß, daß Sie die „STIMULATION - Das Informationsblatt für meine Patienten“ immer noch gern lesen, habe ich mich entschlossen, diese gute Tradition fortzuführen.

Was hat sich in der Zwischenzeit getan? Ich blicke mittlerweile auf 18 Jahre Herzschrittmacher-Tätigkeit und über 3.000 selbst durchgeführte Operationen zurück.

Das Herzschrittmacher-Zentrum in der Wisbyer Straße existiert auch schon wieder seit fast 7 Jahren und betreut mehr als 6.000 Patienten ambulant. Im vergangenen Jahr haben wir an mittlerweile 3 OP-Standorten fast 500 Herzschrittmacher eingebaut oder gewechselt.

Einige Dinge haben sich jedoch nicht geändert. So besteht unser Team immer noch aus den gleichen Menschen, die Sie seit vielen Jahren kennen. Geblieben ist auch unser Engagement für Sie und Ihren Herzschrittmacher. Die Freude an der Arbeit sowieso! Denn wir leben unser Motto „ STIMULATION fürs Herz mit Herz!“ und möchten dies auch noch für viele Jahre gemeinsam mit Ihnen weiterführen!

UNSERE OP-STANDORTE

Um Ihnen die Möglichkeit einer wohnortnahen Operation anbieten zu können haben wir mittlerweile einen weiteren OP vertraglich gebunden. Damit kann ich Sie nun persönlich an 3 verschiedenen Standorten operieren:

  • VIVANTES-KLINIKUM Berlin Prenzlauer Berg
    • (WIE BISHER WEITER)
  • HELIOS-KLINIKUM Berlin-Buch
    • (WEITER WIE BISHER)
  • CARITAS-KLINIK Pankow (NEU)

Der neue OP-Standort steht uns wie die beiden anderen für stationäre Erst-Operationen zur Verfügung. Die meist ambulant durchgeführten Herzschritt-macher-Wechsel finden wie bisher donnerstags im Krankenhaus Prenzlauer Berg statt.

PRAXIS-TV

Seit einigen Monaten können Sie sich die Wartezeit im Herzschrittmacher-Zentrum mit dem Praxis-Fernsehen verkürzen. Neben den neuesten Nachrichten und Beiträgen aus Wissenschaft und Kultur erhalten Sie hier praktische Tipps rund um Ihre Gesundheit. Aber auch Informationen ganz speziell für Sie als unsere Herzschrittmacher-Patienten gibt es! Durch die Möglichkeit der Gestaltung eigener Beiträge können wir Sie immer mit aktuellen Informationen aus dem Gebiet der Herzschrittmacher-Therapie und dem Herzschrittmacher-Zentrum selbst auf dem Laufenden halten. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

WWW.STIMULATION.DE

Das Internet ist mittlerweile DAS Informationsmedium nicht nur für junge Menschen. Ich freue mich deshalb besonders, dass immer mehr meiner Patienten auch die Internetseite des Herzschrittmacher-Zentrums „www.stimulation.de“ besuchen. Wir haben diese blaue Seite ganz speziell für Sie als unsere Herzschrittmacher-Patienten gestaltet. Sie finden hier alle Informationen über Ihren Herzschrittmacher und die Antwort auf so manche Frage vor und nach der OP.

NETZWERK FÜR HERZRHYTHMUSSTÖRUNGEN

Wie Sie wissen arbeite ich gern und viel, aber auch mein Tag hat nur 24 Stunden. Um keinen Patienten mit Herzrhythmusstörungen abweisen zu müssen und jedem die optimale Versorgung bieten zu können hat das Herzschrittmacher-Zentrum, zusammen mit dem Krankenhaus Prenzlauer Berg und dem Rhythmuszentrum der VIVANTES am Urban-Krankenhaus, ein Netzwerk geschaffen.

Welchen Vorteil hat ein solches Netzwerk für uns? Zum Einen erhalte ich für meine Patienten immer ganz kurzfristige Termine, z.B. für Elektrokatheter-untersuchungen. Zum anderen kann ich in den Fällen, wo ein Herzschrittmacher allein nicht ausreicht, ebenfalls ganz kurzfristige Termine für die Implantation von so genannten biventrikulären Systemen (Das sind Schrittmacher mit 3 Elektroden) und Defibrillatoren (Schrittmacher, die zusätzlich Elektroschocks abgeben können) im Rhythmuszentrum vereinbaren.

Das Netzwerk arbeitet bereits seit einigen Monaten sehr effektiv und zuverlässig. Damit ist die Betreuung meiner Patienten nicht nur mit langsamen, sondern auch mit schnellen Herzrhythmusstörungen nunmehr umfassend gesichert.

HOSPITATIONEN

Bedingt durch den gewachsenen Bekanntheitsgrad des Herzschrittmacher-Zentrums, ist die Zahl der Hospitanten immer größer geworden. Mittlerweile habe ich fast jede Woche Kollegen aus ganz Deutschland zu Gast, denen ich gern mein Herzschrittmacher-Wissen weitergebe. Ich betrachte dies als Verpflichtung, denn auch ich habe mir in jungen Jahren alles das, was ich heute weiß, von erfahrenen Kollegen abgeschaut. Sie selbst haben keine Nachteile durch die Hospitationen. Sie können sich darauf verlassen, dass meine Konzentration auf Sie und Ihren Herzschrittmacher dadurch nicht leidet!

NEUE ENTWICKLUNGEN BEI HERZSCHRITTMACHERN

Heute möchte ich Ihnen über ein sehr erfolgreiches System zum Nachweis sehr seltener Herzrhythmusstörungen berichten. Dieser so genannte Loop-Rekorder ist nicht größer als Ihr Daumen und wird durch einen 3 cm kleinen Schnitt links unterhalb des Schlüsselbeines eingesetzt. Ohne dass Sie etwas tun müssen, überwacht er danach für max. 14 Monate automatisch und ununterbrochen Ihren Herzschlag. Treten Unregelmäßigkeiten auf, so wird das EKG eingefroren und ich kann es hier im Zentrum auslesen.

In diesem Jahr haben solche Rekorder bereits bei 4 Patienten sehr seltene, aber lebensbedrohliche Rhythmusstörungen nachgewiesen. In allen Fällen konnte ich dadurch noch rechtzeitig einen Herzschrittmacher implantieren, so dass die Patienten nunmehr ein sicheres Leben führen können. Ein sehr schöner Erfolg und auch ein gutes Ende für die heutige „STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ“

Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Bleiben Sie gesund! Mit ganz herzlichen Grüßen,
Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Team

Stimulation Nr. 11, I/2003

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Erinnern Sie sich noch an die Jahrtausendwende? Ein Computer-Chaos wurde befürchtet und auch Herzschrittmacher sollten einfach "stehen bleiben". Es gab große Befürchtungen allerorten - und natürlich auch bei Schrittmacher-Patienten. Nichts von alldem ist eingetreten. Nur die Menschen gehen etwas kritischer mit solchen "Informationen" um. Und das ist auch gut und richtig so. Letztendlich war dies auch der Grund für mich, die STIMULATION, das Informationsblatt für meine Patienten, ins Leben zu rufen. Mittlerweile haben mir sehr viele von Ihnen gesagt, dass die in der STIMULATION enthaltenen Informationen sehr wichtig für Sie als Schrittmacher-Träger sind. Es besteht deshalb der allgemeine Wunsch, das Informationsblatt weiterzuführen, dem ich mit der Ausgabe Nr. 11 sehr gern nachkomme.

Sicher ist schon wieder viel zu viel Zeit seit Erscheinen von Nr. 10 vergangen. Aber Sie wissen aus eigener Erfahrung selbst, dass mein Arbeitspensum ständig steigt und damit kaum Zeit für anderes bleibt. Wir haben auch im vergangenen Jahr wieder die Betreuung von zusätzlich weit über 1000 Schrittmacher-Patienten übernommen, das sind 5 Neupatienten pro Arbeitstag. Mit effektiverer Arbeitsorganisation ist es uns gelungen, allen diesen Patienten die gleiche uneingeschränkte Betreuung ihres Herzschrittmachers zu sichern.

Dazu haben wir uns auch personell verstärkt. In der Anmeldung steht Ihnen neben Schwester Barbara seit mittlerweile auch schon wieder über einem Jahr unsere Schwester Antje mit Rat und Tat zur Verfügung.

Trotzdem waren mitunter lange Wartezeiten die Regel. Mancher Patient war darüber sehr erbost, wofür ich auch Verständnis entwickeln kann. Aber für mich besteht die Aufgabe, jeden Patienten optimal zu betreuen. Das Herzschrittmacher-Zentrum ist das einzige seiner Art in Berlin und Umgebung. Wir haben es uns zur Aufgabe gestellt, keinen Herzschrittmacher-Patienten abzulehnen. Ebenso wenig können wir, um Zeit zu sparen, Abstriche an der Qualität unserer Betreuung zulassen. Das könnte für Schrittmacher-Patienten unter Umständen lebensbedrohliche Folgen haben. Deshalb blieb uns nur der Weg über mehr und längere Arbeit.

Für das Verständnis der dadurch bedingten längeren Wartezeiten bei den meisten von Ihnen möchte ich mich hiermit auch im Namen des gesamten Teams ganz herzlich bedanken.

Sie alle lesen und bemerken es täglich: Wir gehen schwierigen Zeiten entgegen. Auch und gerade im Gesundheitswesen deuten sich tiefgreifende Änderungen an. Was diese im Einzelnen für uns bedeuten, mag noch niemand voraussagen. Ich verspreche Ihnen aber, dass wir alles in unserer Kraft stehende tun werden, um weiterhin jedem Schrittmacher-Patienten eine optimale Betreuung zukommen zu lassen. Das ist unser Anspruch und davon gehen wir nicht ab. Das heißt, nicht "Dienst nach Vorschrift", sondern noch intensivere Arbeit. Bitte unterstützen Sie uns in diesen Bemühungen! Eine größere Toleranz leider unvermeidlicher Warte-zeiten würde dabei schon sehr helfen.

Mein Antrag auf einen zusätzlichen Arztsitz am Herzschrittmacher-Zentrum wurde leider bisher nicht positiv entschieden. Die Lösung dieses Problems steht jedoch, auch in meinem eigenen Interesse, nach wie vor ganz oben auf meiner Liste. Ich gehe davon aus, bis Mitte 2003 einen zusätzlichen Kollegen für die Praxis gefunden zu haben. Dann werden auch die Wartezeiten verkürzt und unser Arbeitspensum so, dass wir es hoffentlich noch sehr viele Jahre bewältigen können.

STATIONÄRE und AMBULANTE OPERATIONEN

Im vergangenen Jahr habe ich insgesamt fast 300 Herzschrittmacher-Operationen durchgeführt, davon waren ca. ¼ ambulante Operationen. In aller Regel handelte es sich bei den ambulanten OPs um Schrittmacher-Aggregatwechsel, d.h. die Elektrode(n) konnte ich weiter nutzen. Nur der Schrittmacher (mit darin enthaltener Batterie) wurde ausgetauscht. Eine solche Operation ist relativ unproblematisch und dauert nur etwa 10-15 Minuten. Danach steht Ihnen ein Patientenzimmer mit allem Komfort zur Verfügung. Sie können sich sofort ohne wesentliche Einschränkungen bewegen und belasten. Deshalb kann ich es ohne Probleme verantworten, dass auch ältere Patienten bereits nach wenigen Stunden das ambulante OP-Zentrum wieder verlassen und von ihren Angehörigen oder dem Krankentransport bzw. Taxi nach Hause in ihre gewohnte Umgebung gebracht werden.

HERZSCHRITTMACHER-AUSWEIS

Sie alle besitzen einen Herzschrittmacher-Ausweis. Vielleicht habe Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie diesen Ausweis immer bei sich tragen und vor allem auch bei jeder Schrittmacher-Kontrolle mitbringen müssen.

Obwohl dieser Ausweis für uns wertvolle Informationen enthält ist er keine ärztliche Erfindung. Es gibt für den Ausweis und die darin enthaltenen Daten ganz klare rechtliche Regelungen in der Medizinprodukte - Betreiberverordnung (MPBetreibV, § 10 Patienteninformation bei aktiven implantierbaren Medizinprodukten).

Selbstverständlich sind in Ihrer Patientenakte alle diese Informationen auch enthalten. Es ist aber für Ihren Hausarzt oder bei Krankenhaus-aufenthalten häufig notwendig zu wissen, welchen Herzschrittmacher Sie tragen und wie dieser programmiert ist. Deshalb verwende ich bei Eintragungen in Ihren Ausweis viel Sorgfalt. Dazu habe ich einen Stempel mit folgendem Wortlaut entwickelt:

„Erweiterte HSM-Kontrolle vom … regelrecht. Programmierung s. Ausdruck. Schrittmacher-Zentrum Wisbyer Straße 16/17“.

Diesen Stempeleintrag finden Sie nach jedem Besuch im Schrittmacher-Zentrum aktuell in Ihrem Ausweis. Er belegt, dass die erweiterte Schrittmacher-Kontrolle durchgeführt wurde. Das ist die „große“, d.h. umfassende Kontrolle aller Funktionen Ihres Schrittmachers (s. dazu STIMULATION, Nr. 10).

Zusätzlich lege ich Ihnen immer den aktuellen Programmierausdruck Ihres Schrittmachers in den Ausweis. Dieser ist Bestandteil des Ausweises und darf nicht entfernt werden. Er ist für Sie und nicht für Ihren Hausarzt bestimmt, denn Ihr Hausarzt erhält ja einen eigenen Bericht.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen für 2003 viel Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und natürlich “STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ”!

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Team

Stimulation Nr. 9, I/2002

Stimulation Nr. 9, I/2002

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen und haben sich einigermaßen an den EURO gewöhnt. Wir wünschen für 2002 Gesundheit, Glück, Frieden und darüber hinaus für Sie und Ihren Herzschrittmacher ein langes Leben.

Ich habe die Ruhezeit des Jahreswechsels u.a. genutzt, um die STIMULATION Nr. 9 fertig zu stellen. Sie werden in der aktuellen Ausgabe wieder wichtige Informationen u.a. zum Schrittmacher-Zentrum und zur Qualitätssicherung, aber auch zur Funktionsdauer von Herzschrittmachern finden.

NEUES IM SCHRITTMACHER-ZENTRUM

Wir möchten uns Ihnen im neuen Jahr auch neu präsentieren. Dazu gehört unserer Meinung nach auch ein einheitliches Erscheinungsbild. Deshalb tragen wir alle auf unserer Kleidung das Logo des Schrittmacher-Zentrums: Ein stilisierter Schrittmacher bildet mit seinen beiden Elektroden das Herz. Eingerahmt wird dies von unserem Motto "STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ". Das soll uns und Sie immer daran erinnern, dass wir mit unserem ganzen Herzen für Sie und Ihr Herz da sind. Nehmen Sie uns beim Wort - Wir helfen Ihnen gern!

Sicher werden Sie die Veränderungen an den Türen der Umkleidekabinen bemerken.

In Kabine 1 haben wir ein Modell des Herzens angebracht. Durch eine Spezialfolie können Sie bei unterschiedlichem Blickwinkel das Herz "schlagen sehen". So erhalten Sie eine gewisse Vorstellung der Veränderungen in der Herzarbeits- und Erholungsphase.

An der Tür von Kabine 2 habe ich eine Reihe von Herzschrittmachern angebracht, die alle über viele Jahre ihren Dienst in Patienten geleistet haben. Bei Ende der Funktionszeit (s. auch Kapitel "Funktionsdauer von Herzschrittmachern")wurden die Schrittmacher gegen neue, modernere Aggregate ausgetauscht.

STATIONÄRE UND AMBULANTE OPERATIONEN

Bereits im November vergangenen Jahres konnten die OP-Verträge für 2002 mit dem jetzt zur VIVANTES gehörenden Krankenhaus Prenzlauer Berg abgeschlossen werden. Damit kann ich im laufenden Jahr 200 Herzschrittmacher-Operationen stationär und darüber hinaus eine unbegrenzte Anzahl ambulant durchführen.

AUS- UND WEITERBILDUNG

Jeder Arzt ist verpflichtet, sein Wissen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Gerade in der sich so rasant entwickelnden Herzschrittmachertherapie ist dies ganz besonders wichtig. Das bedeutet aber auch, mein Wissen nicht für mich zu behalten, sondern möglichst vielen Kollegen zur Verfügung zu stellen. Deshalb führe ich seit 1992 regelmäßige Fortbildungen zu allen Themen der Herzschrittmachertherapie für Ärzte und Schwestern durch. Auf Grund des großen Bedarfs habe ich meine diesbezüglichen Aktivitäten für das Jahr 2002 weiter verstärkt. So bin ich jetzt Weiterbildungsleiter für den Erwerb der Sachkunde Herzschrittmacher, die deutschlandweit in Zusammenarbeit mit der Weiter- und Fortbildungsakademie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert wird.

Von der Ärztekammer Berlin wurde mir die Befugnis zur Leitung der Weiterbildung im Fach Innere Medizin für jeweils 12 Monate erteilt. Damit können jetzt in unserer Praxis auch Ärzte Teile ihrer Facharztausbildung absolvieren.

QUALITÄTSSICHERUNG IN DER SCHRITTMACHER-SPRECHSTUNDE

Bereits in der letzten Ausgabe der STIMULATION hatte ich über neue Richtlinien für die Herzschrittmacher-Nachsorge berichtet. Die diesbezügliche Qualitätsprüfung für Herzschrittmacher-Kontrolluntersuchungen ist im Dezember 2001 von der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin nun nochmals verschärft worden. Diese Maßnahme betrifft alle Ärzte, die Schrittmacherpatienten betreuen. Sie dient der Qualitätssicherung in der Schrittmacher-Therapie und kommt somit Ihnen als Patienten direkt zugute.

Wir als Schrittmacher-Zentrum arbeiten selbstverständlich nach diesen Richtlinien und haben - wie bereits berichtet - die entsprechende Prüfung durch die KV Berlin ohne Beanstandungen bestanden.

FUNKTIONSDAUER VON HERZ-SCHRITTMACHERN

Wie lange ein Herzschrittmacher "hält" ist von vielen Faktoren abhängig. Die Grundlage dafür wird bereits im OP gelegt. Je besser es gelingt, die Elektrode(n) so zu platzieren, dass möglichst wenig Strom zur Erregung des Herzmuskels benötigt wird, desto länger wird die Funktionsdauer des Schrittmachers sein.

Danach folgt die Phase des Einwachsens der Elektroden im Herzen, die individuell unterschiedlich verlaufen kann.

Etwa 3 Monate nach OP sind diese Prozesse abgeschlossen und die Stromabgabe des Schrittmachers kann reduziert werden. Wie günstig die entsprechenden Parameter dann programmiert werden können ist von entscheidender Bedeutung für die Funktionsdauer des Schrittmachers. Sicher hängt die Funktionsdauer auch davon ab, wie häufig der Schrittmacher "gebraucht wird", aber hier sollte man immer nach dem Grundsatz vorgehen: Die optimale Funktion hat Vorrang vor der Funktionsdauer des Schrittmachers! Zumal ein Aggregatwechsel (Batterie und Elektronik sind in einem Gehäuse vereinigt; es wird also immer der gesamte Schrittmacher gewechselt!) ein meist unkomplizierter Eingriff von 10-15 Minuten Dauer ist.

Entscheidend für die Funktionsdauer ist natürlich nicht zuletzt die Stromquelle des Schrittmachers - die Batterie. Die ersten Schrittmacher im Jahre 1958 mussten noch aller 20 Minuten neu aufgeladen werden. Die ab ca. 1962 verwendeten Quecksilber-Batterien versorgten den Schrittmacher immerhin schon für ca. 2 Jahre mit Energie. Ab 1972 werden sog. Lithium-Jodid-Batterien verwendet, die heute Funktionsdauern von 6-10 Jahren ermöglichen.

Bei jeder Vorstellung in unserem Zentrum überprüfen wir natürlich auch die Batteriekapazität. Dazu gibt es 3 verschiedene Kriterien, über die ich Ihnen in der nächsten Ausgabe der STIMULATION berichten werde.

Bis dahin verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam

Stimulation Nr. 7, I/2001

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Es ist geschafft! Wir haben den Umzug in die neuen Räumlichkeiten im Ärztehaus Wisbyer Straße16/17 abgeschlossen. Es war wieder einmal sehr viel mehr Arbeit und Streß, als wir uns gedacht hatten. Aber alle Mühe hat sich gelohnt. Wir können Ihnen jetzt eine neue, moderne und noch leistungsfähigere Praxis bieten, die nach allen heutigen Standards eingerichtet ist.

So haben sich nicht nur die Arbeitsbedingungen unseres Teams erheblich verbessert, sondern auch und gerade für Sie als unsere Patienten wird vieles leichter und angenehmer. Da wäre zuallererst der Fahrstuhl zu nennen, den viele von Ihnen mit Recht in der alten Praxis so vermißt haben.

Aber auch die Verkehrsanbindung der Praxis ist wesentlich besser als in der Gleimstraße. Wenn Sie mit dem Auto kommen stehen Ihnen im und um das Ärztehaus ca. 100 freie Parkplätze zur Verfügung. Vom Hinterausgang des S-Bahnhofes Schönhauser Allee sind es nur 8 Minuten zu Fuß bis zum Ärztehaus und die Straßenbahn hält fast direkt davor.

Durch den generell behindertengerecht ausgeführten Bau finden Krankentransportfahrzeuge überall schiefe Ebenen vor. Das Tragen der Patienten gehört damit der Vergangenheit an. Das Ärztehaus Wisbyer Straße 16/17 besteht aus einem Flügel in der Wisbyer und einem in der Scherenbergstraße. Der Flügel Wisbyer Straße entspricht zum größten Teil der alten Poliklinik Wisbyer Straße, die viele von Ihnen noch kennen werden und die auch auf allen Stadtplänen eingezeichnet ist. Eine Ironie des Schicksals ist es, daß die alte Praxis in der Gleimstraße eine Außenstelle der Poliklinik Wisbyer Straße war. 1981 standen in der Poliklinik nicht genügend Räume zur Verfügung, sodaß für die Stadtbezirkskardiologie die Räumlichkeiten in der Gleimstraße angemietet wurden. Jetzt, nach 20 Jahren, ist durch den Um- und Neubau soviel Platz geschaffen worden, daß die Praxis zurück in das nunmehr Ärztehaus genannte Mutterhaus kehren konnte. Wir haben hier unsere Räume im neugebauten Flügel Scherenbergstraße bezogen.

Genau wie die beiden Gebäudeflügel gibt es auch den Eingang Wisbyer und den in der Scherenbergstraße. Sie erreichen uns am einfachsten, wenn Sie den Fahrstuhl im Eingang Scherenbergstraße benutzen und damit in den 2. Stock fahren. Sie können jedoch genausogut den Fahrstuhl im Eingang Wisbyer Straße benutzen, denn beide Gebäudeflügel sind auf allen Etagen miteinander verbunden. Der Pylon vor dem Eingang Wisbyer Straße und eine gute Ausschilderung auf allen Etagen erleichtern Ihnen die Orientierung.

Das Ärztehaus vereinigt auf 5. 300 m2 insgesamt 10 Arztpraxen, ein Schulungszentrum, eine große Apotheke, Physiotherapie, Fußpflege, Lidl-Markt, Bäcker, Frisör und auf den oberen beiden Etagen eine Sozialstation mit vollstationärer Pflegeeinrichtung und Tagespflege.

NEUES IN DER NEUEN PRAXIS

Unsere neue Praxis verfügt über zwei Sprechzimmer, das Herzschrittmacher-Labor und die Funktionsdiagnostik mit jeweils zwei Umkleidekabinen. Die Anmeldung geht in den Hauptwartebereich über. Daneben finden Sie noch 2 kleine Wartebereiche auf dem Flur vor. Bei der Praxisplanung haben wir besonderen Wert auf kurze Wege und Ergonomie der Behandlungsplätze gelegt. Durch den asymmetrischen Raumschnitt gelangt Tageslicht in alle Aufenthaltsbereiche.

Im Herzschrittmacher-Labor befinden sich die Programmiergeräte aller Hersteller, sodaß sämtliche Herzschrittmacherfabrikate, auch ältere, nachgesorgt werden können. Damit ist unsere Praxis als Herzschrittmacher-Zentrum in der Lage, die Betreuung von Schrittmacher-Patienten, die wir von zur Zeit 11 Berliner und Brandenburger Klinikambulanzen übernehmen, ohne Qualitätsverlust weiterführen zu können.

Die Funktionsdiagnostik haben wir durch eine moderne Computer-Fahrradergometrie erweitert. Das Home Monitoring (Datenfernübertragung Ihres EKGs über das Telefonnetz) wird für unsere Patienten und die anderer Praxen weitergeführt und ausgebaut.

Eins haben wir aber auch in der neuen Praxis nicht verändert - unser Motto STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ.

Wir werden auch weiterhin für Sie und Ihren Schrittmacher mit Rat und Hilfe da sein. In diesem Sinne geht es heute um Herzschrittmacher und:

Hochspannungsleitungen

Eine Schrittmacherbeeinflussung durch große Feldspannungen zwischen Leitungen und Erdboden ist nicht nur direkt unter den Leitungen, sondern bis zu 40 Meter Abstand möglich. Halten Sie sich bitte deshalb nach Möglichkeit nicht im Bereich von Hochspannungsleitungen auf. Daß Unterqueren der Leitungen im Auto ist jedoch ungefährlich.

Magnetbetten

Vorallem auf Werbeverkaufsfahrten werden mitunter Magnetbetten angeboten. Diese sollen für einen erholsamen Schlaf sorgen, sind jedoch für Schrittmacher-Patienten gefährlich. Durch die im Bett befindlichen Magneten nimmt der Schrittmacher eigenen Herzschlag nicht mehr wahr und kann dadurch schwerwiegende Rhythmusstörungen auslösen.

Lautsprecher

Auch Lautsprecher enthalten mehr oder minder starke Magneten. Diese beeinflussen den Schrittmacher jedoch nur, wenn beim Umräumen der Lautsprecher direkt vor der Brust getragen wird und der Magnet dem Schrittmacher so nahe kommt daß dieser Rhythmusstörungen auslösen kann (s. Magnetbetten). Kopfhörer sind jedoch unbedenklich.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam

Stimulation Nr. 5, V/2000

Stimulation Nr. 6, VI/2000

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Nach etwas längerer Pause kann ich Ihnen nun die STIMULATION Nr. 5 vorlegen. Der Grund für die Verzögerung ist allerdings ein positiver. Wie bereits angekündigt haben wir die Verträge für die neuen Praxisräume nunmehr "unter Dach und Fach"! Wie Sie sich sicher denken können gibt es bei der Planung einer neuen Praxis viel zu tun und zu beachten. Um so mehr freuen wir uns, daß wir bei der Grundrißplanung alle Freiheiten hatten und so unsere Vorstellungen verwirklichen konnten. So wird Sie ab dem 01. 01. 2001 eine moderne, helle und freundliche Praxis erwarten. Nur eins bleibt - unser gesamtes Team. Wir werden auch in der neuen Praxis unsere Arbeit und unsere Philosophie STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ genauso weiterführen wie bisher. Wir hoffen, daß Sie als unsere Patienten sich in den neuen Räumen wohl fühlen.

Auf der Rückseite finden Sie alle Angaben zur neuen Praxis. Wenn Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben stehen wir Ihnen natürlich jederzeit zur Verfügung. Selbstverständlich finden Sie alle Angaben zur neuen Praxis aber auch im Internet unter unserer Homepage WWW.STIMULATION.DE.

ERWEITERUNG DER HERZSCHRITTMACHERBETREUUNG

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin genehmigt die ambulante Schrittmacher- Nachsorge in Berliner Krankenhäusern nur noch in sehr eingeschränktem Umfang.

Aus diesem Grunde werden wir die Nachsorge dieser Patienten mit übernehmen, so z. B. Patienten aus dem Krhs. im Friedrichshain, dem Klinikum Buch und weiteren Einrichtungen.

SCHRITTMACHER UND FLUGREISE

Die Urlaubssaison steht vor der Tür und damit für viele von Ihnen auch eine Flugreise. Der Flug selbst beeinflußt Ihren Herzschrittmacher nicht. Nur bei der Personenkontrolle auf dem Flughafen sollten Sie Ihren Schrittmacherausweis vorzeigen. Dann müssen Sie nicht die Schleuse passieren. Es würde zwar beim Durchschreiten der Schleuse keine wesentliche Beeinflussung resultieren -aber es könnte zur Alarmauslösung kommen. Lassen Sie sich deshalb bitte mit dem Metalldetektor absuchen. Damit kann Ihr Schrittmacher nicht beeinflußt werden und der Sicherheit ist auch Genüge getan.

Einen schöne Urlaubszeit wünscht Ihnen,

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam

Stimulation Nr. 3, III/2000

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Es wird Zeit für eine weitere Ausgabe der STIMULATION - denn es ist wieder über viel Neues zu berichten! Die Anfangsphase nach der Praxisübernahme haben wir gemeistert. Es gab eine Menge Hürden zu überwinden, die wir mit Fleiß und teilweise erheblich verlängerten Arbeitszeiten aber gemeistert haben. Dafür danke ich meinem gesamten Praxisteam sehr herzlich!

Sie als unsere Patienten sollten und haben davon sicher nur die Ergebnisse mitbekommen - und über diese freuen wir uns mit Ihnen! So werden Sie als aufmerksame Patienten bemerkt haben, daß wir das 2-Zimmer-Behandlungssystem wieder eingeführt haben. Sie kennen dieses System ja bereits aus dem Bundeswehrkrankenhaus, wo es sehr gut funktionierte. Und Gutes sollte man weiterführen. Nachdem Sie Ihre Unterlagen bei Schwester Barbara an der Rezeption abgegeben haben und diese alle notwendigen Formalitäten erledigt hat, ruft Sie Schwester Cordula in das Herzschrittmacher-Programmierzimmer. Wir haben das Ambiente dieses Raumes nochmals verändert, um es für Sie angenehmer und für unsere Arbeit praktischer zu gestalten. Auch einen zusätzlichen Programmierturm haben wir angeschafft, um nunmehr alle Programmiergeräte ständig einsatzbereit zu haben.

Nachdem Schwester Cordula bei Ihnen ein EKG geschrieben hat (Achten Sie dabei doch mal auf den Bildschirm - An unserem neuen Computer-EKG können Sie ganz leicht selbst Ihre EKG-Kurve verfolgen.), schließt Sie das entsprechende Program-miergerät an (eines von insgesamt 10!). Hier endet ihr Aufgabenbereich - alles andere ist ärztliche Tätigkeit. Deshalb führe ich nun alle notwendigen Tests bei Ihrem Schrittmacher durch und optimiere wenn nötig die Programmierung. Danach nimmt Ihnen die Schwester die Elektroden wieder ab und Sie können sich anziehen. Ich warte im Nebenraum (2-Zimmer-Behandlungssystem!) bereits auf Sie, trage alles in Ihren Schrittmacherausweis und den Brief an Ihren Hausarzt ein und teile Ihnen den nächsten Sprechstundentermin mit. Während Sie bei mir im Sprechzimmer sind, kann der nächste Patient breits im Programmierzimmer von der Schwester vorbereitet werden - und da ich dafür nicht gebraucht werde können wir diese Zeit für Ihre Fragen nutzen!

Mit diesem System gelingt es uns einerseits Ihre Wartezeit zu verkürzen und zum anderen mehr Zeit füreinander zu haben. Wir sind mit dieser Lösung sehr zufrieden und hoffen, Sie sind es auch. Teilen Sie uns ruhig Ihre Meinung dazu mit! Empfinden Sie es genau so, oder haben Sie Verbesserungsvorschläge? Sie kennen doch unser Motto "STIMULATION FÜRS HERZ MIT HERZ".

SCHRITTMACHER - JAHRESTAGUNG

Vom 27.-29. Januar diesen Jahres fand die 11. Deutsche Schrittmacher-Jahrestagung statt. Ich war dabei und habe die Vorträge und Symposien aufmerksam verfolgt. Bei einem sich so rasant entwickelnden Fachgebiet wir der Herzschrittmacher-therapie ist es sehr wichtig, immer auf dem neuesten Wissensstand zu sein. Das bin ich mir und vorallem auch Ihnen als meinen Patienten schuldig, denn ich möchte Ihnen nicht nur den "guten fachärztlichen Standard" bieten, den der Gesetzgeber von mir fordert, sondern Ihnen und Ihrem Schrittmacher immer eine optimale Betreuung bieten. Sozusagen "STIMULATION MIT HERZ UND HIRN".

TELEFON-EKG-ÜBERTRAGUNG

Im Januar diesen Jahres hat sich uns ganz aktuell die Möglichkeit eröffnet, ein völlig neues Diagnoseverfahren für Ihren Herzrhythmus und Ihren Schrittmacher einzusetzen. Es handelt sich dabei um die Datenfernübertragung der Herzstromkurve (besser als EKG bekannt) über das Telefonnetz. Ich konnte dafür bereits 5 Patienten auswählen, die Ihre EKGs zu Hause selbst aufzeichnen und über das Telefon versenden. Die dabei gemachten Erfahrungen (die wir übrigend als erste und bislang einzige Praxis in Deutschland gewinnen konnten) sind sehr überzeugend. Ich werde Sie darüber weiter informieren.

STÖRBEEINFLUSSUNG

Heute wollen wir uns mit der Beeinflussung Ihres Schrittmachers durch physiotherapeutische Strombehandlungen beschäftigen. Zu Recht werde ich immer wieder von Ihnen angesprochen, ob geplante physiotherapeutische Maßnahmen den Schrittmacher stören können, denn gerade hier gibt es bedeutsame Störmöglichkeiten. Deshalb galten lange Zeit physiotherapeutische Strombehand-lungen bei Herzschrittmacherpatienten als verboten. Dieses absolute Verbot ist jedoch nicht notwendig, denn die Störmöglich-keiten verschiedener Stromarten sind auch ganz unterschiedlich:

  • Ultraschall
    • Stört Ihren Schrittmacher generell nicht!
  • Niederfrequenz-Schmerztherapie
    • (Reizstrom, TENS, Elektroakupunktur)
      Diese können Störungen Ihres Schrittmacher verursachen - aber nur, wenn sie im Rumpfbereich angewendet werden.
  • Hochfrequenz-Wärmetherapie
    • Mikrowelle: Auch hier können Störungen nur bei Anwendungen im Rumpfbereich auftreten.
    • Kurzwelle: Kurzwellenbehandlung kann Ihren Schrittmacher immer stören - egal, in welcher Körperregion sie angewendet wird!

Daraus kann ich für Sie folgende Empfehlungen ableiten:

  • Ultraschall geht immer - egal wo.
  • Kurzwelle geht nie - egal wo.
  • Alle anderen Stromarten gehen am Kopf und den Extremitäten, aber nicht im Rumpfbereich. Wenn Sie diese Hinweise beachten, kann Ihnen und Ihrem Herzschrittmacher bei der Physiotherapie nichts passieren und Sie müssen nicht auf notwendige Strombehandlungen verzichten.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam

Stimulation Nr. 1, I/2000

 Stimulation Nr. 3, III/2000

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Ein für uns alle ereignisreiches Jahr neigt sich seinem Ende entgegen. Ein Jahr mit Veränderungen, gerade auch in Bezug auf die Betreuung Ihres Herzschrittmachers.

Wie Sie wissen stand ich Anfang des Jahres vor der Entscheidung, die Schrittmachersprechstunde im Bundes-wehrkrankenhaus aufzugeben oder aber einen neuen Ort dafür zu finden. Ich bin Frau Dr. Gauert sehr dankbar dafür, daß sie mir sofort ihre Praxis zur Verfügung gestellt hat. Dadurch konnte eine lückenlose Betreuung meiner Schrittmacherpatienten gesichert werden.

Mittlerweile hat sich die Sprechstunde hier etabliert und ich betreue jetzt sogar eine größere Anzahl von Schrittmacher-patienten als zuvor. Auch die Zahl der Schrittmacher-Programmiergeräte hat sich erhöht, sodaß ich nun erstmalig alle Herzschrittmacher aller Hersteller programmieren kann. Dadurch hat sich die Zahl der zur Sprechstunde überwiesenen Patienten weiter erhöht. Diese positive Entwicklung hatte für Sie aber leider auch eine Kehrseite. Bei bisher nur einem Sprechstundentag pro Woche haben Sie teilweise lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Für Ihre Geduld möchte ich mich hier schon einmal bedanken.

PRAXISÜBERNAHME

Frau Dr. Gauert und ich haben das Jahr aber auch genutzt, um die Übergabe der Praxis an mich vorzubereiten. Ab Januar 2000 werde ich die Praxis übernehmen und Ihnen dann jeden Tag zur Verfügung stehen können. Aber auch Frau Dr. Gauert wird noch von Dienstag bis Donnerstag ihre Sprechstunde weiterführen.

Damit sind wir in der Lage, eine weitaus größere Zahl von Patienten zu betreuen. Für Sie bedeutet das kürzere Wartezeiten bei gleichbleibender Qualität (denn das ist unser Anspruch!).

UNSERE VORHABEN

Darüberhinaus haben wir uns für die kommenden Jahre noch viel vorgenommen. So sind z.B. eine gute Verkehrsanbindung und eine behindertengerechte Arztpraxis vordringliche Aufgaben. Auch werden wir den Sprechstundenablauf weiter optimieren.

LANGZEIT-EKG

Ein neues, speziell für Herzschrittmacher-Patienten entwickeltes Langzeit-EKG wird zur Zeit getestet und steht Ihnen ab Januar 2000 zur vollen Verfügung.

OPERATIONEN

Die gute Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Berlin-Prenzlauer Berg, wo ich 1999 schon fast 50 Operationen durchgeführt habe, wird fortgesetzt. In absehbarer Zeit werde ich dort zusätzlich auch ambulante Operationen durchführen können. Damit wird sich nicht nur die Zahl der Operationen weiter erhöhen, sondern ich kann auch noch besser auf Ihre individuellen Wünsche eingehen.

BERATUNG und "STIMULATION"

Als weitere wichtige Aufgabe betrachten wir die noch bessere Beratung unserer Patienten bei Fragen und Problemen. Das beginnt bei der Ausgestaltung der Praxis, der Schulung aller Mitarbeiter bis hin zu dem Informationsblatt, das Sie gerade in den Händen halten. Denn "STIMULATION" soll als Informations-forum für Sie dienen. Stimulation bezeichnet die Erregung Ihres Herzens durch den Schrittmacher, aber auch die gedankliche Anregung. In diesem Sinne möchten wir hier über Neuerungen informieren, Fragen beantworten, Probleme ansprechen und vorallem auch auf Meldungen in den Medien eingehen, die Sie beunruhigen. Ich denke dabei vorallem an solche Horrorgeschichten wie die Jahrtausendfähigkeit von Herzschrittmachern. Nach Rücksprache mit den Herstellerfirmen kann ich Ihnen versichern, daß bei meinen Patienten kein Herzschrittmacher in der Silvesternacht stehen bleiben wird!

Auch ist das Problem einiger Herzschrittmacher der "Sigma"-Generation längst gelöst. Ohnehin trägt keiner meiner Patienten ein solches Aggregat.

STÖRBEEINFLUSSUNG

Ein weiteres großes Thema ist die Störbeeinflussung von Herzschrittmachern durch Handys, Diebstahlsicherungs-anlagen, Reizstrom etc. Dazu werden Sie in den Informationsblättern immer die neuesten Erkenntnisse finden.

Ich denke deshalb, daß die "STIMULATION" ein gutes Medium ist, um auf schnellem Wege einen großen Teil meiner Patienten zu informieren.

WWW.STIMULATION.DE

Schneller und in größerem Umfang geht es nur noch durch die neuen technischen Medien und auch da möchten wir mit der Zeit gehen. So habe ich uns bereits die entsprechende Internetdomain gesichert. Die Webseite ist bereits in Arbeit. Ich werde Sie in einer der nächsten Ausgaben darüber informieren, ab wann Sie uns auch über WWW.STIMULATION.DE erreichen können.

Liebe Patientin, lieber Patient!

Sie sehen, wir haben viel vor und werden unsere Ideen auch verwirklichen. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen, freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und uns allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahrtausend. Wir werden für Sie dasein - getreu unserem Motto:

"STIMULATION fürs HERZ mit HERZ"

Ihr Dr. Volker Leonhardt,
stellvertretend für das gesamte Praxisteam