Telemedizin
Weltweit steigen die OP-Zahlen bei Herzschrittmachern, und ICDs an. Allein in Deutschland gab es im Jahre 2007 über 125.000 derartige Operationen. Aktuell leben hier mehr als 600.000 Patienten mit implantierten Herzschrittmachern, und Defis, Tendenz stark steigend. Diese Entwicklung beobachten auch wir selbst seit Jahren. Betreuten wir bei Gründung unseres Zentrums im Jahre 2001 noch 800 Patienten, so sind es jetzt bereits über 7.000.
Um auch in Zukunft jedem Patienten eine hochwertige und uneingeschränkte Nachsorge bieten zu können, sind in den letzten Jahren Möglichkeiten geschaffen worden, Herzschrittmacher und Defis telemedizinisch zu kontrollieren. Dabei erfolgt die Kontrolle Ihres Gerätes mittels Fernabfrage. Dazu erhalten Sie ein kleines Gerät, das bei Ihnen zu Hause mit Ihrem Herzschrittmacher oder Defi kommuniziert und die dabei gewonnenen Daten drahtlos zu uns überträgt. Wir sehen dann sofort, ob alles in Ordnung ist und können im Bedarfsfall sofort handeln.
Telemedizin erleichtert damit Ihnen wie uns die Arbeit, und das bei erhöhter Sicherheit! Selbstverständlich kann und muss heute noch nicht jeder Patient telemedizinisch überwacht werden. Auch kann und soll Telemedizin die normale Nachsorge bei uns im Zentrum nicht ganz ersetzen (Wir wollen uns ja auch noch SEHEN!). Aber die Zeit zwischen 2 Nachsorgen hier bei uns vor Ort ist für Sie sicherer, denn Störungen lassen sich so sehr viel schneller erkennen und beheben.
Bereits am 01.01.2008 haben wir unsere ZENTRALE FÜR TELEMEDIZIN zur schwerpunktmäßigen Betreuung von Patienten mit telemedizinischen Herzschrittmacher-, CRT- & ICD-Aggregaten und implantierten Ereignisrekordern gegründet. Heute betreuen wir bereits 500 unserer Patienten auch telemedizinisch, und das mit 3 unterschiedlichen Systemen:
- HOME MONITORING (BIOTRONIK)
- CARE LINK (MEDTRONIC)
- MERLIN.NET (ST. JUDE MEDICAL)
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen zur Telemedizin haben. Wir geben Ihnen kompetente Auskunft über diese neue Therapiemöglichkeit bei Herzschrittmachern, CRT-Aggregaten, Defibrillatoren und implantierten Ereignisrekordern.

